Kommunales Jobcenter - Planung 2026
✦ KI-Zusammenfassung
Der Rat der Stadt Hamm befasst sich mit dem vorläufigen Sachstand zur Zielerreichung des Kommunalen Jobcenters Hamm AöR für das Jahr 2025 sowie der Planung des Arbeitsmarktprogramms für 2026. Die vorliegende Beschlussvorlage des Amtes für Soziales, Wohnen und Pflege sieht vor, die Ergebnisse des laufenden Jahres zur Kenntnis zu nehmen und die Planungen für das kommende Jahr zu befürworten.
Die Unterlagen beschreiben die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt der Stadt. Im Jahr 2024 befanden sich durchschnittlich 17.862 Menschen im SGB II-Leistungsbezug, wobei die SGB II-Quote mit 12,4 % im Vergleich zu anderen Kommunen im Ruhrgebiet im unteren Bereich liegt. Nach einem langfristigen Rückgang der Anzahl erwerbsfähiger Leistungsberechtiger in den letzten zehn Jahren war zuletzt durch Zuwanderung, unter anderem aus der Ukraine, ein Anstieg zu verzeichnen, der im Jahr 2025 wieder rückläufig ist.
Für das Jahr 2026 wird ein Bundesbudget von etwa 34,27 Millionen Euro für das Jobcenter Hamm prognostiziert. Dieser Betrag teilt sich in rund 15,73 Millionen Euro für Eingliederungsleistungen und etwa 18,55 Millionen Euro für Verwaltungskosten auf. Da das Budget für die Verwaltungskosten voraussichtlich unter dem tatsächlichen Bedarf liegen wird, ist eine Umschichtung von 3,40 Millionen Euro aus dem Bereich der Eingliederungsleistungen in den Verwaltungshaushalt vorgesehen. Damit stehen für die Umsetzung des Arbeitsmarktprogramms im Jahr 2026 insgesamt 12,33 Millionen Euro zur Verfügung.
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