Mitteilungsvorlage zum Sachstand der Erstellung des Fokuskonzepts Wärme
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadt Hamm arbeitet an der Erreichung der Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2035. Da der Wärmesektor etwa 40 Prozent der jährlichen Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet verursacht, ist eine Umstellung von fossilen Energieträgern auf regenerative Quellen vorgesehen. Als Grundlage für den gesetzlich vorgeschriebenen kommunalen Wärmeplan, der bis spätestens Juni 2026 veröffentlicht werden muss, dient das „Fokuskonzept Wärme“.
Die Erstellung dieses Konzepts wurde im März 2023 durch die Klimaschutz und Energie gGmbH beauftragt. Die Umsetzung erfolgte durch eine Bietergemeinschaft aus dem Ökozentrum Hamm, der B.A.U.M. Consult GmbH und der KEEA GmbH über einen Zeitraum von 18 Monaten. Der Prozess umfasste Bestandsanalysen, Potenzialermittlungen sowie die Entwicklung von Zielszenarien und Strategien. In die Erarbeitung flossen Ergebnisse aus Workshops, Befragungen und der Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Hamm sowie lokalen Multiplikatoren ein. Die erarbeiteten Ergebnisse wurden zudem mit dem Steuerungsgremium „Wärmetisch“ abgestimmt. Dabei konnten erste Szenarien für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035 sowie etwa 20 umsetzbare Projekte identifiziert werden.
Ab Dezember 2024 wird die Klimaschutz und Energie gGmbH die Ausschreibung des darauf aufbauenden Maßnahmenplanes durchführen. Dieser soll die Einteilung der Wärmeversorgungsgebiete, die Darstellung der Versorgungsarten sowie eine konkrete Umsetzungsstrategie festlegen, um die gesetzlichen Vorgaben für den vollständigen Wärmeplan bis Mitte 2026 zu erfüllen.
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Beratungsfolge
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