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Stellungnahme

Wasserstoffprojekte Stadt Hamm (Busse der Stadtwerke und Müllfahrzeuge des ASH)

AF-65/25-ST 24.03.2026 Referat für Rats- und Protokollangelegenheiten

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die CDU-Fraktion hat Fragen zu den Wasserstoffprojekten der Stadtwerke Hamm und des ASH Hamm gestellt, insbesondere zur Logistik, den Kosten und der langfristigen Strategie. Die Verwaltung erläuterte in einer Stellungnahme die Pläne zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2035.

Für den Busverkehr der Stadtwerke Hamm (VBH) wurde 2021 beschlossen, die Flotte sukzessive auf Wasserstofftechnologie umzustellen. Im Rahmen eines Bundesförderprogramms sollen 30 Fahrzeuge für die Jahre 2025 und 2026 bereitgestellt werden. Die Entscheidung fiel aufgrund der Notwendigkeit langer Umläufe von über 200 Kilometern, welche zum Zeitpunkt der Planung mit batterieelektrischen Fahrzeugen technisch schwer umsetzbar waren. Eine Studie der HSHL untermauerte diese Systementscheidung hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit.

Hinsichtlich der Betankung wurde berichtet, dass aufgrund Verzögerungen bei einer mobilen Tankvorrichtung zeitweise Fahrten nach Herten notwendig waren. Seit Mitte November ist eine mobile H2-Tankvorrichtung im Einsatz, und die Beschaffung einer gebrauchten Wasserstofftankstelle wird angestrebt. Die Eigenversorgung mit grünem Wasserstoff soll durch einen Elektrolyseur am Kraftwerkstandort Uentrop sichergestellt werden. Ein Kostenvergleich zeigt, dass die Energiekosten für Wasserstoffbusse mit etwa 60 bis 84 Euro pro 100 Kilometer in einem ähnlichen Bereich wie bei batterieelektrischen Bussen liegen.

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