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Beschlussvorlage

Neuausrichtung der städtischen Ferienbetreuung vor dem Hintergrund des Ganztagsanspruchs

BV-362/25 Jugendamt

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein Ergebnis notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die Beschlussvorlage BV-362/25 des Jugendamtes sieht eine Neuausrichtung der städtischen Ferienbetreuung vor, um dem Ganztagsanspruch gerecht zu werden. Ziel ist der Ausbau der Offenen Ganztagsschulbetreuung (OGS) sowie der Ferienangebote im Rahmen der Jugendhilfe. Ab dem Schuljahr 2026/2027 soll das Angebot auf 18 Standorte ausgeweitet werden, um über zehn Ferienwochen hinweg 450 Plätze pro Woche bereitzustellen. Die Planung umfasst zudem ein zentrales Angebot für die Weihnachtsferien sowie eine spezifische Kapazität an der Mark-Twain-Schule. Die drei bisherigen Angebotsstränge sollen zu einem gesamtstädtischen Angebot zusammengeführt werden, das künftig auch Schüler der Klassen 5 und 6 einschließt.

Die finanzielle Planung sieht für das Amt für Jugendhilfe für die Jahre 2026 bis 2028 steigende Aufwendungen vor, die von 485.680 € auf 1.273.400 € ansteigen. Für das Amt 51 sind ab 2027 jährliche Aufwendungen von 500.000 € vorgesehen. Die Haushaltsbelastung der Stadt Hamm wird für 2026 mit 393.274 €, für 2027 mit 861.623 € und für 2028 mit 1.078.198 € kalkuliert. Während die Elternbeiträge unverändert bleiben, wird künftig eine Gebühr für die Mittagsverpflegung in Höhe von 4,00 € pro Tag erhoben. Die Stadt fördert neue Angebote als Fehlbetragsfinanzierung mit einer Obergrenze von maximal 150 € pro Kind und Woche, wobei die Stadt im Regelfall bis zu 100 € zuzahlt. Die Umsetzung der Regelungen wird der Verwaltung übertragen.

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