Wohnungsmarkt Ruhr - Sechster Regionaler Wohnungsmarktbericht
✦ KI-Zusammenfassung
Der Sechste Regionale Wohnungsmarktbericht zur Situation im Ruhrgebiet wurde veröffentlicht. Die gemeinsame Bestandserhebung der Arbeitsgruppe Wohnungsmarkt Ruhr, der auch die Stadt Hamm angehört, zeigt eine anhaltende Anspannung auf dem Wohnungsmarkt auf. Ein zentrales Thema bleibt die Bereitsetzung von bezahlbarem und qualitätsvollem Wohnraum für verschiedene Zielgruppen.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Baulandpreise in allen 53 Kommunen und Kreisen steigen, wobei die Dynamik in den kreisfreien Städten höher ist als in den Kreisen. Auch die Angebotsmieten haben sich fortgesetzt erhöht, insbesondere im oberen Preissegment, wenngleich das Mietniveau unter dem Landesdurchschnitt liegt. Bei der Bautätigkeit zeigt sich eine Tendenz zu höherer Dichte sowie ein Rückgang des Anteils von Ein- und Zweifamilienhäusern im Vergleich zum Landestrend.
Der Wohnungsbestand wuchs im Zeitraum von 2019 bis 2022 moderat um 26.800 Einheiten. Angesichts des Alters der Gebäude wird eine verstärkte Modernisierung zur Erfüllung von Klimaschutz- und demografischen Anforderungen als notwendig erachtet. Für den Bereich des geförderten Wohnungsbaus wird bis zum Jahr 2030 ein Rückgang des Bestandes an preisgebundenen Wohnungen prognostiziert. Langfristige Bevölkerungsvorausberechnungen deuten für die meisten kreisfreien Städte und Kreise auf einen leichten Bevölkerungsrückgang sowie eine Zunahme älterer Bevölkerungsgruppen hin. In Hamm werden neben regionalen Trends auch abweichende Entwicklungen bei der Neubautätigkeit von Ein- bis Zweifamilienhäusern verzeichnet.
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