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Zukunft der Gasversorgung in Hamm

0455/22_ES

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein Ergebnis notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hamm hat eine Anfrage zur Zukunft der Gasversorgung gestellt, die sich auf die Bundespläne zum Ausstieg aus der Erdgasversorgung bis spätestens 2045 bezieht. Im Zentrum der Fragen stehen die Auswirkungen auf die Anzahl der betroffenen Haushalte, die finanziellen Folgen für die Stadt sowie die Entwicklung der Gaspreise und die künftige alternative Versorgung.

Nach Angaben der Stadtwerke Hamm werden derzeit etwa 38.000 Kunden über 28.200 Hausanschlüsse in Hamm mit Erdgas versorgt. Ein unmittelbarer Effekt einer Netzabschaltung wäre der Rückgang der Konzessionsabgabe für Gas, welche im Jahr 2021 etwa 1,5 Millionen Euro betrug. Die Verwaltung weist jedoch darauf hin, dass durch alternative Wärmequellen wie Fernwärme oder Wärmepumpen ein Anstieg der Konzessionsabgaben für diese Energiequellen möglich ist, wobei eine vollständige Kompensation derzeit nicht abschätzbar ist.

Hinsichtlich der Gaspreise sieht die Regulierungsbehörde aktuell keine Veranlassung für erhöhte Abschreibungen des Gasnetzes. Als alternative Versorgung werden der Ausbau der Fernwärme sowie die Nutzung dezentraler Wärmenetze verfolgt. In Neubaugebieten wird bereits auf den Ausbau von Gasnetzen verzichtet. Die Stadtwerke Hamm planen zudem, die Infrastruktur bei notwendigen Baumaßnahmen so zu gestalten, dass sie für Wasserstoff geeignet ist. Die langfristigen Auswirkungen auf die Umsätze im Vertrieb und die Bilanz der Stadtwerke Hamm bleiben aufgrund der dynamischen Marktentwicklung schwer kalkulierbar.

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Beratungsfolge

  • 21.06.2022
    kein Ergebnis hinterlegt

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