Erlass der Haushaltssatzung für die Haushaltsjahre 2026 und 2027
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadt Hamm bereitet den Erlass der Haushaltssatzung für die Jahre 2026 und 2027 vor. Laut der Beschlussvorlage BV-11/26 ist der Haushaltsplan für diesen Zeitraum sowie für die mittelfristige Planung bis 2030 nicht ausgeglichen. Aufgrund dieser Entwicklung besteht die Verpflichtung, ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen.
Die aktuelle Planung sieht für das Jahr 2026 ein negatives Jahresergebnis von etwa 105,4 Millionen Euro vor, wobei mit einer steigenden Tendenz in den Folgejahren gerechnet wird. Als wesentliche Ursachen für die steigenden Aufwendungen werden wachsende Sozialausgaben, Personalkosten sowie allgemeine Preissteigerungen, insbesondere im Baubereich, angeführt. Eine bilanzielle Überschuldung wird voraussichtlich im Jahr 2027 eintreten. Das Haushaltssicherungskonzept für die Jahre 2026 bis 2030 weist ein Volumen von insgesamt 61,7 Millionen Euro aus.
Im Bereich der Investitionen sind Mittel aus dem NRW-Infrastrukturgesetz 2025–2036 vorgesehen, das der Stadt Hamm pauschal rund 105 Millionen Euro für einen Zeitraum von zwölf Jahren bereitstellt. Für die Jahre 2026 bis 2030 wurden bereits 74,6 Millionen Euro aus dieser Förderpauschale eingeplant. Die endgültige Beschlussfassung über die Haushaltssatzung und das Sicherungskonzept ist nach den entsprechenden Haushaltsberatungen für die Ratssitzung am 24. März 2026 vorgesehen.
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Beratungsfolge
- 24.03.2026kein Ergebnis hinterlegt
- 16.03.2026kein Ergebnis hinterlegt