Erstellung eines nachhaltigen Konzepts zur flächendeckenden Mülltrennung in allen städtischen Gebäuden in Hamm
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat mit dem Antrag AT-59/25 die Erstellung eines nachhaltigen Konzepts zur flächendeckenden Mülltrennung in allen städtischen Gebäuden der Stadt Hamm beantragt. Die Verwaltung soll beauftragt werden, ein einheitliches und funktionales System zu entwickeln und schrittweise umzusetzen, das insbesondere Verwaltungsgebäude, Kultureinrichtungen sowie Sportstätten umfasst.
Das Vorhaben sieht die Bereitstellung von Trennbehältern für Papier, Verpackungen, Restmüll und gegebenenfalls Bioabfall in allen öffentlich und intern genutzten Räumen vor. Zur Förderung der Nutzerfreundlichkeit und zur Vermeidung von Fehlwürfen sollen zudem eine einheitliche Beschilderung oder Farbkennzeichnung eingeführt werden. Die Verwaltung wird angehalten, die Maßnahme regelmäßig zu evaluieren und nachzusteuern. Des Weiteren soll geprüft werden, ob Mülltrennung bei Neubauten oder Sanierungen städtischer Gebäude bereits in der Planung per Satzung systematisch berücksichtigt werden kann sowie ob die vorhandene Entsorgungsinfrastruktur eine vorschriftenkonforme Trennung ermöglicht.
In der Begründung führt die Fraktion an, dass in städtischen Gebäuden derzeit Defizite bei der Mülltrennung bestehen. Die Umsetzung des Konzepts soll den Nachhaltigkeitszielen der Stadt Hamm sowie der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand gemäß dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und dem Landeskreislaufwirtschaftsgesetz entsprechen.
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