Zweite Islamische Begräbnisstätte
✦ KI-Zusammenfassung
Die Ratsgruppe Pro Hamm hat im Rat der Stadt Hamm einen Antrag gestellt, die Verwaltung mit Planungsschritten zur Umsetzung einer zweiten islamischen Begräbnisstätte zu beauftragen. Die Verwaltung widerspricht diesem Vorhaben in einer Stellungnahme und sieht derzeit keinen akuten Handlungsbedarf. Nach Ansicht der zuständigen Stelle sind die vorhandenen Kapazitäten auf dem Parkfriedhof sowie im Stadtbezirk Herringen ausreichend vorhanden.
Grundlegend stehen alle städtischen Friedhöfe allen Bürgerinnen und Bürgern unabhängig von ihrer Konfession zur Verfügung. Die Verwaltung führt aus, dass die Akzeptanz für Bestattungen auf den allgemeinen Kommunalfriedhöfen steigt und vermehrt muslimische Verstorbene auf ihren jeweiligen Stadtteilfriedhöfen beigesetzt werden möchten, statt spezielle religiöse Grabfelder zu nutzen. Auf dem Parkfriedhof existieren bereits zwei muslimische Grabfelder sowie weitere Flächen, die nach Mekka ausgerichtet sind. Die Bestattungszahlen auf dem muslimischen Teil des Parkfriedhofs beliefen sich im Jahr 2022 auf 44 und im Jahr 2023 auf 40 Beisetzungen; für den Zeitraum von Januar bis Mai 2024 wurden 15 Bestattungen verzeichnet. Zudem weist die Verwaltung darauf hin, dass die Anlage neuer, spezifisch ausgerichteter Grabfelder technisch durch die begrenzte Verfügbarkeit von ungenutzter Friedhofserde in älteren Friedhofsteilen wie Bockum oder Hövel eingeschränkt ist.
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Beratungsfolge
- 01.10.2024kein Ergebnis hinterlegt
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