Sammlung und Verwertung von Bio- und Grünabfällen hier: Machbarkeitsstudie
✦ KI-Zusammenfassung
Der Rat der Stadt Hamm hat beschlossen, die Verwaltung mit der Untersuchung der Möglichkeiten zur flächendeckenden Sammlung und Verwertung von Bio- und Grünabfällen zu beauftragen. Diese Untersuchung soll im Rahmen der laufenden Fortschreibung des Abfallwirtschaftskonzepts erfolgen.
Die Verwaltung begründet den Antrag mit den Vorgaben des Landeskreislaufwirtschaftsgesetzes Nordrhein-Westfalen, wonach die Stadt ein Abfallwirtschaftskonzept als Planungsgrundlage für die kommenden fünf Jahre erstellen muss. Aktuelle Daten des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zeigen, dass die in Hamm gesammelten Mengen aus der Biotonne unter dem Durchschnitt der vergleichbaren kreisfreien Städte und Kreise liegen. Derzeit werden die anfallenden Bioabfälle zusammen mit dem Restmüll in der Müllverbrennungsanlage Hamm verbrannt.
Im Rahmen der geplanten Maßnahmen sollen zwei Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben werden. Die erste Studie soll die Möglichkeiten einer flächendeckenden Sammlung untersuchen, um die Mengen an Bio- und Grünabfällen zu steigern. Die zweite Studie soll die Verwertung dieser Abfallmengen unter Berücksichtigung ökologischer und energetischer Potenziale prüfen. Dabei sollen auch Abhängigkeiten zur zukünftigen Deponieentwicklung sowie die Wechselwirkungen zwischen der Sammlung und der Verwertung betrachtet werden. Bei positiven Ergebnissen der konzeptionellen Studien können die Untersuchungen nach weiteren Beschlüssen vertieft werden.
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