Wirtschaftliche Entwicklung, Unternehmensbestand und Standortattraktivität in Hamm
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung nimmt mit der Stellungnahme AF-131/26-ST zur Anfrage der AfD-Fraktion Stellung, welche die wirtschaftliche Entwicklung, den Unternehmensbestand sowie die Standortattraktivität der Stadt Hamm thematisiert. Laut den vorliegenden Daten stiegen die Unternehmensinsolvenzen von 44 im Jahr 2021 auf 63 im Jahr 2025 an. Im Jahr 2025 lag der Saldo der Gewerbeanmeldungen bei 374. Die Gewerbesteuereinnahmen beliefen sich im Jahr 2023 auf etwa 103,6 Millionen Euro, im Jahr 2024 auf etwa 126,8 Millionen Euro und im Jahr 2025 auf etwa 112,9 Millionen Euro. Für das Jahr 2026 ist ein Planwert von 116.960.000 Euro vorgesehen. Eine Senkung des Hebesatzes um 10, 20 oder 30 Punkte würde nach Angaben der Verwaltung zu Mindereinnahmen von 2,15 %, 4,30 % bzw. 6,45 % führen, was bezogen auf das Jahr 2025 etwa 2,4 Millionen, 4,9 Millionen bzw. 7,3 Millionen Euro entspräche. Überlegungen zur Änderung des Hebesatzes bestehen derzeit nicht.
Als Standortfaktoren werden die Verkehrsinfrastruktur durch die Anbindung an Autobahnen, Schienenwege und den Datteln-Hamm-Kanal sowie der Güterumschlag im Hammer Hafen angeführt. Die Energieinfrastruktur umfasst den Konverter in Uentrop, der ab den 2030er Jahren die Stromversorgung über die HGÜ-Leitung Wilhelmshaven-Hamm sicherstellt. Die Wirtschaftsstruktur ist durch Branchenvielfalt, den Dienstleistungssektor und den Mittelstand geprägt. Zu den genannten Projekten gehören das Rechenzentrum, der Multi Hub Westfalen, die Innenstadtentwicklung durch das Heinemann-Quartier sowie der ISEK „Zukunftsplan 2040“.
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Beratungsfolge
- 13.10.2026kein Ergebnis hinterlegt
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