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Antrag

Benennung von Straßen und Plätzen - Umsetzung des Ratsbeschlusses von 2018 und Ehrung von Oberbürgermeister*innen unter Paritätsgesichtspunkten

AT-118/26 Amt für gesamtstädtische Steuerung

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein Ergebnis notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die Ratsgruppe Die Linke hat mit der Vorlage AT-118/26 einen Antrag an den Rat der Stadt Hamm gestellt. Ziel des Antrags ist die Bekräftigung eines Ratsbeschlusses aus dem Jahr 2018, der vorsieht, bei der Neuvergabe von Straßen- und Platznamen verstärkt weibliche Persönlichkeiten zu berücksichtigen, um die Unterrepräsentanz von Frauen im öffentlichen Straßenbild abzubauen.

Im Rahmen des Antrags wird die Verwaltung beauftragt, diesen Grundsatz der Berücksichtigung weiblicher Personen konsequent auch auf die Gruppe der zu ehrenden ehemaligen Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister anzuwenden. Die Ratsgruppe führt dazu aus, dass bislang ausschließlich Männer durch Straßen- oder Platznamen in dieser Funktion geehrt wurden.

Konkret wird beantragt, bei der nächsten anstehenden Umbenennung oder Neuvergabe eines Straßennamens oder Platzes, die der Ehrung einer ehemaligen Oberbürgermeisterin dienen soll, bevorzugt den Namen einer ehemaligen ehrenamtlichen Oberbürgermeisterin vorzuschlagen. Die Ratsgruppe begründet dies mit dem Ziel der Parität und der konsequenten Umsetzung des Beschlusses von 2018. Der Antrag wurde zur Beratung für die Sitzung des Rates am 13. Oktober 2026 vorgelegt. Federführend für die Vorlage ist das Amt für gesamtstädtische Steuerung.

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