Prüfauftrag zur Umsetzung des Knotenpunktes Hohefeldweg / Soester Straße (B8) sowie die Erprobung von Tempo 30 zur Sicherung der Radhauptroute Braam- Ostwennemar, Bezug: Vorlage 0473/21, Ortstermin 2023, Stellungnahme AT-82/26-ST
✦ KI-Zusammenfassung
Die Bezirksvertretung Hamm-Uentrop hat im Rahmen des Antrags AT-102/26 verschiedene Maßnahmen zur Verkehrsgestaltung am Knotenpunkt Hohefeldweg / Soester Straße (B8) sowie zur Sicherung der Radhauptroute Braam-Ostwennemar beschlossen. Die Vorlage bezieht sich auf die Stellungnahme der Verwaltung, wonach für die Umgestaltung der Querungshilfe bereits ein Förderantrag im Rahmen des Programms FöRi-Nah gestellt wurde.
Die Bezirksvertretung beauftragt die Verwaltung, einen verbindlichen Bau- und Ausführungsbeschluss spätestens bis zum ersten Quartal 2027 vorzulegen. Ziel ist es, die bauliche Umsetzung für den Sommer 2027 zu gewährleisten, da die Förderrichtlinien die Baureife und einen zeitnahen Baubeginn nach Bewilligung voraussetzen. Zudem wird die Verwaltung aufgefordert, schriftlich zu erläutern, weshalb der im Juni 2<0xC2>2023 vorgestellte Vorentwurf, der Maßnahmen wie eine Fahrbahneinschnürung und eine Roteinfärbung vorsieht, trotz der Zustimmung betroffener Anlieger bisher nicht finalisiert wurde.
Darüber hinaus soll die Verwaltung die Einrichtung einer temporären Tempo-30-Zone im Knotenpunktbereich als Übergangslösung prüfen. Dabei sind die rechtlichen Rahmenbedingungen der StVO-Novelle sowie der Erlass zu Verkehrsversuchen zu berücksichtigen. Abschließend wird die Verwaltung um eine Stellungnahme gebeten, wie die Ablehnung einer Geschwindigkeitsreduzierung mit der gesetzlichen Pflicht zur Gleichberechtigung des Fuß- und Radverkehrs auf einer offiziellen Radhauptroute gemäß FaNaG NRW vereinbar ist.
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