Prüfung einer sicheren Fuß- und Radverkehrsanbindung zum Niederwerrieser Weg und zum geplanten Pop-up-Café
✦ KI-Zusammenfassung
Die SPD-Bezirksfraktion Hamm-Uentrop hat mit dem Antrag AT-78/26-ST die Prüfung einer sichereren Fuß- und Radverkehrsanbindung zum Niederwerrieser Weg sowie zum geplanten Pop-up-Café auf einem Bauernhof beantragt. Im Fokus steht dabei die mögliche Verlängerung oder Ergänzung der Radwegverbindung südlich der Lippestraße zwischen der Ostwennemarstraße und dem Neubaugebiet Friedrichsfeld. Zudem sollen aktuelle Planungen zur Verkehrssicherung auf der Lippestraße sowie kurzfristig umsetzbare Maßnahmen wie Markierungen oder temporäre Führungen dargestellt werden.
Die Verwaltung nimmt dazu Stellung und weist darauf hin, dass der betreffende Abschnitt der Lippestraße L 736 unter der Zuständigkeit des Landesbetriebs Straßenbau NRW steht. Eine bauliche Umsetzung von Radwegverbindungen wäre erst im Zuge einer langfristigen Deckensanierung realistisch. Da für eine aktuelle Umplanung beim Landesbetrieb die Kapazitäten fehlen, verfolgt die Stadt Hamm nicht das Ziel, auf eine Planung durch den Landesbetrieb zu warten.
Als kurzfristige Option wird die Anordnung eines durchgängigen beidseitigen Halteverbots zwischen Ostwennemarstraße und dem Baugebiet Lippestraße/Friedrichsfeld in Erwägung gezogen, um die Nutzung der Mehrzweckstreifen durch Radfahrende zu ermöglichen. Dies würde jedoch den Wegfall von Parkmöglichkeiten für Anliegende und Gäste des Cafés bedeuten. Mittel- bis langfristig prüft die Stadt die Möglichkeit eines eigenständigen Geh- und Radwegs abseits der Lippestraße, sofern die Voraussetzungen für Grunderwerb, Finanzierung, Personalkapazitäten und Artenschutzprüfung gegeben sind.
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