Bericht der Verwaltung zur Situation der hausärztlichen Versorgung und zu Fördermöglichkeiten für Hausarztpraxen in Hamm
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion hat im Rat der Stadt Hamm einen Antrag gestellt, um eine Darstellung der hausärztlichen Versorgungssituation sowie Informationen zu Fördermöglichkeiten für Praxen zu erhalten. In einer Stellungnahme des Gesundheitsamtes zur Vorlage AT-40/26-ST wird die aktuelle Lage der medizinischen Versorgung in der Stadt erläutert.
Nach Daten der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe liegt der Versorgungsgrad der hausärztlichen Versorgung in Hamm bei 90,7 Prozent. Aktuell sind 100 Ärztinnen und Ärzte mit einem Vollzeitäquivalent von 94,40 tätig. Die Altersstruktur der Hausärzteschaft zeigt, dass 46 Prozent der praktizierenden Personen 60 Jahre oder älter sind, wobei 22 Prozent bereits 65 Jahre oder älter sind. Zudem ist die Zahl der hausärztlichen Weiterbildungsassistenten mit zwei Personen im Vergleich zu anderen Regionen unterdurchschnittlich.
Bezüglich der Fördermöglichkeiten stellt die Verwaltung fest, dass das Hausarztaktionsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für Hamm nicht anwendbar ist, da dieses auf Gebiete mit einer geringeren Einwohnerzahl abzielt. Es bestehen jedoch finanzielle Förderungen durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe und die Krankenkassen für die ambulante Weiterbildung sowie für den Wechsel aus dem stationären Bereich in die hausärztliche Versorgung. Zur Nachwuchsgewinnung wird zudem das „Famulatur Sommercamp“ durchgeführt, durch welches bereits Medizinstudierende für eine spätere Tätigkeit in der Stadt gewonnen werden konnten.
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