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Stellungnahme

Sporthallenversorgung in Bockum-Hövel – Kosten, Abrissmaßnahmen, Nachnutzung und zukünftige Sportstättenplanung

AF-60/26-ST 30.09.2026 Immobilienmanagement

🟡 In Beratung Nächste Station: 30.09.2026 · Bezirksvertretung Hamm-Bockum-Hövel

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung hat in einer Stellungnahme zur Anfrage der AfD-Fraktion Hamm-Bockum-Hövel Informationen zur Sporthallenversorgung im Stadtteil bereitgestellt. Bezüglich der ehemaligen Fredi-Hübner-Halle gab die Verwaltung an, dass die Gesamtkosten für den Abriss 540.000 Euro betrugen, wobei keine Fördermittel in Anspruch genommen wurden. Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung wurde vor dem Abriss nicht durchgeführt, da keine Alternative zur gewählten Lösung vorlag. Die Fläche wird nun als städtische Grünfläche genutzt; weitere Investitionen oder Planungen für eine andere Nachnutzung sind nicht vorgesehen.

Für die Übergangssporthalle am Hallohpark bezifferte die Verwaltung die Gesamtkosten auf 1.580.000 Euro. Diese setzen sich aus Kosten für Auf- und Abbau, Miete sowie Baunebenkosten zusammen. Die Kosten entsprachen der Kalkulation, wobei die längere Standzeit zu den finalen Ausgaben führte. Die Halle wurde unter anderem von der TUWA und der Justizvollzugsschule genutzt, mit einer dauerhaften Auslastung von etwa 70 Prozent an Werktagen.

Hinsichtlich der Stefanhalle bereitet die Verwaltung derzeit eine Beschlussvorlage vor. Die endgültigen Kosten für den Abriss sowie die Details zur Nachnutzung und zur Kompensation wegfallender Kapazitäten stehen noch nicht fest, da Abstimmungen zwischen der Bau- und der Sportverwaltung laufen. Aktuell sind keine Fördermittel für den Abriss verfügbar, sodass die Kosten voraussichtlich vollständig von der Stadt Hamm getragen werden müssen. Eine vollständige Übersicht über Kosten, Termine und Finanzierung wird der Politik mit der kommenden Beschlussvorlage vorgelegt.

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