Finanzielle Risiken, personelle Ressourcen und Verbindlichkeit der Fortschreibung des Medienentwicklungsplanes 2026–2030
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Hamm hat auf eine Anfrage der Fraktion Pro Hamm / BSW zum Medienentwicklungsplan 2026–2030 reagiert. Bezüglich der Kostendifferenz von rund 7,3 Millionen Euro gegenüber einem Gutachten führt die Verwaltung aus, dass ihre Kalkulation auf tatsächlichen Preisen aus bestehenden Rahmenverträgen und Ausschreibungen basiert. Dadurch lägen die geschätzten Kosten etwa 45 Prozent niedriger als im Gutachten angegeben. Zudem wurde bei bestimmten Hardwarekomponenten eine längere Nutzungsdauer angenommen.
Hinsichtlich des Personalbedarfs für den Second-Level-Support plant die Verwaltung, die Aufgaben mit rund 13 Stellen zu bewältigen, statt der vom Gutachter empfohlenen 16 bis 33 Vollzeitstellen. Dies soll durch verstärkte Standardisierung und neue Inventarisierungstools erreicht werden. Eine permanente Vor-Ort-Präsenz sei nicht erforderlich, da der First-Level-Support durch Lehrkräfte erfolgt. Die Entfristung einer Support-Stelle wird im Rahmen des bestehenden Stellenplans geprüft.
Bei möglichen Einnahmeausfällen aus dem Digitalpakt 2.0 sieht die Verwaltung keine konkrete Liste an Streichungen vor; die Modernisierung der Infrastruktur erfolge nach Prioritäten wie dem baulichen Zustand und dem Bedarf. Für die Umstellung auf VoIP-Telefonie werden Kosten von etwa 400 Euro pro Schule und Jahr veranschlagt, wobei ein Zeitrahmen von 36 Monaten für den Roll-out angesetzt wird. Zur Ausstattung der Lehrkräfte hält die Verwaltung fest, dass die Bereitstellung von PC-Arbeitsplätzen und mobilen Steuerungsgeräten der Verpflichtung zur Bereitstellung moderner Technik entspricht.
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