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Stellungnahme

Aktueller Sachstand zur Überprüfung historisch belasteter Straßennamen in Hamm

AF-56/26-ST 01.07.2026 Stadtarchiv

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung der Stadt Hamm hat in einer Stellungnahme zum aktuellen Sachstand bei der Überprüfung historisch belasteter Straßennamen informiert. Nach den Untersuchungen in den Jahren 2011 und 2012, die zu mehreren Umbenennungen führten, gibt es derzeit keine neuen Entwicklungen oder eine Fortführung der systematischen wissenschaftlichen Prüfung.

Als Gründe für den aktuellen Stand führt das Stadtarchiv personelle sowie organisatorische Engpässe an. Die verfügbaren Fachhistoriker sind durch andere Projekte wie die App „Heimat Hamm“ oder das Projekt „Stolpersteine“ sowie durch strukturelle Veränderungen im Amt stark gebunden. Eine eigene Expertenkommission wird aufgrund fehlender finanzieller Mittel und mangelnder lokaler wissenschaftlicher Infrastruktur nicht angestrebt. Stattdessen schlägt die Verwaltung vor, auf bestehende Kriterienkataloge anderer Kommunen zurückzugreifen oder ein interfraktionelles Abkommen für zukünftige Straßenbenennungen zu erarbeiten.

Hinsichtlich der historischen Einordnung von Namen aus der Kaiserzeit wird von pauschalen Änderungen abgesehen, da eine wissenschaftliche Einzelfallprüfung erforderlich wäre. Die Verwaltung zeigt sich grundsätzlich offen für alternative Modelle der Erinnerungskultur, wie etwa Informationstafeln oder digitale Angebote mittels QR-Codes, weist jedoch auf die räumlichen Grenzen herkömmlicher Zusatzschilder hin.

Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 167 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.

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