Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
Gremium: Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
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Tagesordnung
- I.Öffentliche Sitzung
- 1.Eröffnung der Sitzung
- 2.Beschlüsse
- 2.Mündliche Berichte
- 2.1Konzertreihe "Klangkosmos Weltmusik 2027"Zur Vorlage · BV-84/26 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Das Büro für Kultur und Tourismus hat die Durchführung der Konzertreihe „Klangkosmos Weltmusik“ für das Jahr 2027 beantragt. Die Veranstaltungsreihe, die im Jahr 2027 ihr 25-jähriges Bestehen feiert, umfasst nach aktueller Planung neun Konzerte. Die Termine für den Zeitraum von Januar bis Juni 2027 sind bereits festgesetzt und beinhalten Darbietungen aus Kirgistan, Italien, Senegal, Peru sowie Pakistan. Als Veranstaltungsort dient der Kulturbahnhof.
Die finanzielle Umsetzung der Reihe ist an die gesicherte Finanzierung gebunden. Die geplanten Auszahlungen belaufen sich auf 25.000 Euro, wobei der städtische Eigenanteil 23.500 Euro beträgt. Die Mittel sind in der Haushaltsplanung für den Zeitraum 2026/2027 berücksichtigt. Für die Besucherinnen und Besucher in Hamm soll der Zugang zu den Konzerten weiterhin kostenfrei bleiben.
Die künstlerische Auswahl wird künftig von Peter van Rompay übernommen, nachdem bisher Birgit Ellinghaus für die Kuratierung zuständig war. Das Programm umfasst verschiedene musikalische Traditionen, wie etwa den Kehlkopfgesang aus Pakistan oder afro-peruanische Rhythmen. Die Planung für die Herbstmonate 2027 wird im Frühjahr des betreffenden Jahres kommuniziert.
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Beratungsfolge
- 01.07.2026 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 2.2Programm des 29. Literarischen Herbstes 2026
- 3.Empfehlungen
- 3.1Ausstellungsplanung 2027: Der Gärtner war's! Von der Laube bis zum altägyptischen Palastgarten (AT)Zur Vorlage · BV-97/26 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Für das Jahr 2027 ist im Gustav-Lübcke-Museum die Sonderausstellung „Der Gärtner war's! Von der Laube bis zum altägyptischen Palastgarten“ geplant. Die Vorlage BV-97/26 sieht vor, die Ausstellung im Zeitraum vom 17. April bis zum 3. Oktober 2027 in den Räumlichkeiten Oberlichtsaal, S-Flügel und Studio durchzuführen. Die Umsetzung steht unter dem Vorbehalt einer gesicherten Finanzierung.
Die Ausstellung erfolgt im Rahmen der IGA 2027 in der Metropole Ruhr und nutzt eine Fläche von knapp 1.000 Quadratmetern. Inhaltlich werden rund 5.000 Jahre Kulturgeschichte behandelt, wobei die Schwerpunkte Stadtgeschichte, Ägyptologie und Kunst umfasst. Die Themen reichen von Kleingärten über den Hammer Kurpark bis hin zu ägyptischen Palastgärten. Ein Schwerpunkt liegt auf dem städtischen Wassermanagement sowie dem Hochwasser- und Hitzeschutz in Hamm. Geplant ist zudem eine Zusammenarbeit mit der Künstlerin Stephanie Pech sowie die Einbindung interaktiver Elemente wie Duftstationen und taktiler Modelle.
Als Projektpartner sind das Umweltamt der Stadt Hamm, der Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V., das Bienenmuseum Gescher und die Universität Münster vorgesehen. Die voraussichtlichen Ausgaben belaufen sich auf insgesamt 297.250 Euro für die Jahre 2026 und 2027, während Einnahmen in Höhe von 112.250 Euro erwartet werden. Das Projektmanagement wird von Kathinka Engels geleitet; als Kuratorinnen sind Kathinka Engels, Ronja Friedrichs und Jalina Tschernig vorgesehen.
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Beratungsfolge
- 06.07.2026 · Haupt-, Personal- und Finanzausschuss
- 01.07.2026 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 3.2Ein Kinderbereich im Gustav-Lübcke-MuseumZur Vorlage · BV-108/26 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Das Gustav-Lübcke-Museum plant die Einrichtung eines neuen Kinderbereichs für Kinder im Alter von etwa drei bis zehn Jahren. Die Maßnahme soll ab Herbst 2027 realisiert werden und umfasst eine Fläche von rund 260 Quadratmetern, welche durch die Umnutzung der derzeitigen Bibliotheksfläche entsteht. Der Bereich soll es jungen Besuchern ermöglichen, die Sammlung des Museums eigenständig zu erkunden. Geplant ist die Installation einer Spielskulptur sowie haptischer Vermittlungsstationen, um den Zugang zu Originalobjekten durch Bewegung und Greifen zu fördern.
Die finanzielle Umsetzung sieht für die Jahre 2026 und 2027 Auszahlungen in Höhe von insgesamt rund 213.000 Euro vor, wobei im Jahr 2027 auch Einzahlungen in Höhe von 98.000 Euro vorgesehen sind. Die Mittel sind in der Haushaltsplanung für diesen Zeitraum berücksichtigt. Der Projektablauf beginnt mit der Erstellung eines Grundkonzepts im Frühjahr 2026 und umfasst die Ausschreibung eines Gestaltungsbüros sowie die anschließende Feinplanung. Die Eröffnung des neuen Bereichs ist für November 2027 geplant. Im Zuge der Umgestaltung wird die bislang auf dieser Fläche befindliche Bibliothek in einen angrenzenden Raum verlegt. Bauordnungsrechtliche Nutzungsänderungen werden für beide Räumlichkeiten beantragt.
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- 06.07.2026 · Haupt-, Personal- und Finanzausschuss
- 01.07.2026 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 4.Anfrage
- 4.1Aktueller Sachstand zur Überprüfung historisch belasteter Straßennamen in HammZur Vorlage · AF-56/26 · Anfrage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Wählergruppe Pro Hamm hat im Rahmen der Anfrage AF-56/26 den aktuellen Sachstand zur wissenschaftlichen Aufarbeitung historisch belasteter Straßennamen in Hamm angefragt. Die Anfrage richtet sich an die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft, Monika Simshäuser.
Im Zentrum der Fragen steht, ob die fachliche Prüfung der Straßennamen nach personellen Veränderungen im Stadtarchiv inzwischen wieder aufgenommen wurde und welche personellen sowie organisatorischen Voraussetzungen derzeit zur Bearbeitung der Thematik bestehen. Die Wählergruppe erkundigt sich zudem nach etwaigen Zwischenergebnissen, den aktuell geprüften Straßennamen sowie der möglichen Einsetzung eines wissenschaftlichen Beirats oder einer Expertenkommission.
Darüber hinaus bittet die Fraktion um eine zeitliche Einschätzung, wann Ergebnisse im zuständigen Ausschuss oder im Rat der Stadt vorgestellt werden können. Die Anfrage thematisiert auch die Bewertung von Modellen aus anderen Kommunen, wie etwa die Nutzung von Zusatzschildern oder digitalen Informationsangeboten zur historischen Einordnung. Mit Verweis auf frühere Anfragen aus den Jahren 2021 und 2022 fordert die Wählergruppe Pro Hamm einen konkreten Zeitplan für die weitere Bearbeitung des Themas.
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- 01.07.2026 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 4.2Finanzielle Auswirkungen und nachhaltige Effekte des Jubiläumsjahres „800 Jahre Hamm“Zur Vorlage · AF-79/26 · Anfrage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Wählergruppe Pro Hamm hat mit der Anfrage AF-79/26 Fragen zu den finanziellen Auswirkungen und den langfristigen Effekten des Jubiläumsjahres „800 Jahre Hamm“ an die Verwaltung gestellt. Die Vorlage, die von dem Ausschussmitglied Rajae Debbali eingereicht wurde, wird im Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft behandelt.
Im Fokus der Anfrage stehen die veranschlagten sowie die bereits angefallenen Kosten des Jubiläumsjahres. Hierbei werden Informationen zu Fördermitteln von Bund, Land oder EU sowie zu akquirierten Sponsoring- und Drittmitteln erbeten. Zudem wird nach dem Einsatz personeller Ressourcen innerhalb der Stadtverwaltung und den daraus resultierenden zusätzlichen Kosten gefragt. Die Wählergruppe möchte ferner erfahren, welche Projekte und Investitionen über das Jubiläumsjahr hinaus Bestand haben werden.
Die Anfrage umfasst darüber hinaus Fragen zu den erwarteten Besucherzahlen sowie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Einzelhandel, die Gastronomie und den Tourismus. Es wird nach Kennzahlen zur Erfolgsmessung und der Planung einer Evaluation gefragt. Ein weiterer Punkt ist die Bewertung der Verhältnismäßigkeit der Aufwendungen im Kontext der aktuellen Haushaltslage und des bestehenden Haushaltssicherungskonzepts. Ziel der Anfrage ist eine transparente Darstellung der eingesetzten Ressourcen sowie der angestrebten nachhaltigen Effekte für das Stadtmarketing und die Identifikation der Bürgerschaft mit der Stadt Hamm.
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- 01.07.2026 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 5.Mitteilungen
- 5.1Ausstellungsplanung 2026: Die Männer hinter der Mumie (AT)Zur Vorlage · MI-11/26 · Mitteilungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Das Gustav-Lübcke-Museum plant für den Zeitraum vom 30. Oktober 2026 bis zum 31. März 2027 die Sonderausstellung „Die Männer hinter der Mumie“. Die Schau im Ausstellungsraum Studio thematisiert die Geschichte des im Jahr 1886 gegründeten Hammer Mumienvereins. Dieser Verein verfolgte das Ziel, durch den Verkauf von sogenannten Mumienaktien eine altägyptische Mumie zu erwerben und nach Hamm zu bringen.
Die Ausstellung setzt sich mit den Hintergründen der damaligen Ägyptomanie sowie den Motiven der beteiligten Bürger auseinander. Dabei sollen auch aktuelle Fragen zur musealen Präsentation menschlicher Überreste diskutiert werden. Im Rahmen der Laufzeit ist ein internationales Symposium geplant, das den Umgang mit menschlichen Überresten in Museen und Sammlungen behandelt. Eine mögliche Kooperation mit dem Zafaran Museum der Ain Shams Universität in Kairo befindet sich derzeit in Abstimmung.
Die Realisierung der Sonderausstellung steht unter dem Vorbehalt einer gesicherten Finanzierung. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf etwa 30.000 Euro brutto, wobei die entsprechenden Mittel in der Haushaltsplanung für die Jahre 2026 und 2027 berücksichtigt sind.
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- 01.07.2026 · Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft
- 6.Verschiedenes