Bereitstellung sicheren Wohnraumes für wohnungslose Menschen, die in Hamm auf der Straße leben.
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion Pro Hamm/Bündnis Sahra Wagenknecht hat im Rat der Stadt Hamm den Antrag AT-57/26-ST eingebracht, um die Bereitstellung von sicherem Wohnraum für wohnungslose Menschen zu fordern. Laut dem Antrag leben in Hamm aktuell 450 Personen ohne Mietvertrag, wobei zum Stichtag der Erhebung 31 Menschen direkt auf der Straße lebten. Die Fraktion fordert die Verwaltung auf, zeitnah ein Konzept zu erarbeiten, das die speziellen Bedürfnisse dieser Personengruppe, insbesondere im Hinblick auf Sucht- und psychische Erkrankungen, berücksichtigt.
In ihrer Stellungnahme führt das Amt für Soziales, Wohnen und Pflege aus, dass Suchterkrankungen und psychiatrische Leiden den Zugang zum Wohnungsmarkt erschweren. Als bestehende Hilfestellung wird die städtische Notschlafstelle genannt, die gemeinsam mit dem Caritasverband betrieben wird. Die Verwaltung weist zudem darauf hin, dass die Erreichbarkeit der aktuellen Unterkunft an der Dortmunder Straße durch ein neues, innenstadtnahes Gasthaus an der Kleinen Alleestraße im kommenden Jahr verbessert wird. Mit dieser Inbetriebnahme soll auch das bestehende Wohnungsnotfallhilfekonzept überarbeitet werden. Ergänzend wird auf das Projekt „Endlich ein Zuhause“ verwiesen, bei dem Fachkräfte aus der Sozialarbeit und der Immobilienwirtschaft zusammenarbeiten, um die Vermittlung von Wohnraum zu unterstützen und Obdachlosigkeit vorzubeugen.
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