Sparmaßnahmen durch Digitalisierung und die Auswirkungen auf Personal, Bürgerservice und Verwaltungsqualität
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadtverwaltung Hamm hat auf eine Anfrage der Fraktion Pro Hamm / BSW zur Rolle der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz bei der Umsetzung von Sparmaßnahmen reagiert. Im Zentrum steht die Herausforderung, angesichts einer Haushaltsicherung und eines demografisch bedingten Fachkräftemangels die Personalkosten zu begrenzen, ohne die Versorgungsqualität zu senken. Laut Verwaltungserläuterungen wird bis zum Jahr 2030 etwa ein Viertel der Beschäftigten altersbedingt aus der Stadtverwaltung ausscheiden.
Um den steigenden Aufgaben und gesetzlichen Vorgaben bei gleichzeitigem Personalmangel gerecht zu werden, setzt die Verwaltung auf Prozessoptimierung, Automatisierung durch Robotic Process Automation (RPA) sowie den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Als Beispiele für bereits umgesetzte oder geplante Maßnahmen werden die automatisierte Bestellung von Liegenschaftskarten und ein KI-gestützter Chatbot für die städtische Webseite angeführt. Letzterer soll die Erreichbarkeit verbessern und Anfragen in verschiedenen Sprachen ermöglichen.
Der Transformationsprozess soll durch gezielte Qualifizierungsangebote und berufliche Weiterbildungen begleitet werden, um die Beschäftigten auf veränderte Arbeitsprozesse vorzubereiten. Die Kosten für Digitalisierungsmaßnahmen sind laut Stellungnahme im Haushaltsansatz enthalten. Die Entscheidung über neue Maßnahmen erfolgt weiterhin über die zuständigen Ausschüsse des Rates unter Einbeziehung von Personalrat und Datenschutzbeauftragten.
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