Förderung einer Allgemeinen Frauenberatungsstelle und einer Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt in der Stadt Hamm
✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung berät über die finanzielle Beteiligung der Stadt Hamm an einer neu einzurichtenden Allgemeinen Frauenberatungsstelle sowie einer Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt. Die Einrichtung soll von der Diakonie Ruhr-Hellweg e. V. getragen werden. Hintergrund ist das Ende des Angebots des „Frauenberatungs- und Therapiezentrums e. V.“ infolge einer Insolvenz im März 2025.
Die Stadt Hamm beabsichtigt, für die Jahre 2026 und 2027 Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 199.701 Euro bereitzustellen. Die Zahlungen belaufen sich auf 97.141 Euro im Jahr 2026 sowie 102.560 Euro im Jahr 2027, vorbehaltlich der Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen und den Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Der Träger stellt Personal für die Beratung in einem Umfang von insgesamt 2,5 Fachkräften bereit.
Das geplante Angebot umfasst Krisenintervention, psychosoziale Beratung sowie Begleitung zu Behörden und medizinischen Einrichtungen. Zudem sollen Präventionsarbeit und Workshops durchgeführt werden. Ergänzend zur Beratungsleistung sieht die Vorlage vor, dass die Stadt Hamm die jährlichen Mietkosten für Räumlichkeiten in Höhe von 25.500 Euro übernimmt, um einen Begegnungstreff in Form eines Frauencafés zu ermöglichen. Die Diakonie Ruhr-Hellweg e. V. wird die entsprechenden Förderanträge bei den zuständigen Landesbehörden und dem Landschaftsverband stellen.
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Beratungsfolge
- 01.12.2025kein Ergebnis hinterlegt