Vergabepraxis von öffentlichen Aufträgen
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hamm hat über die Anfrage AF-46/25-ST Informationen zur Vergabepraxis öffentlicher Aufträge sowie zum Einsatz von Generalunternehmern bei Bauvorhaben angefordert. In ihrer Stellungnahme legt die Verwaltung dar, welche Maßnahmen in den vergangenen Jahren an Generalunternehmen vergeben wurden.
Im Zeitraum von 2014 bis 2020 wurden zwei Projekte realisiert: der Neubau der Dreifach-Sporthalle Friedensschule im Jahr 2014 mit einem Volumen von 4,3 Millionen Euro sowie das Wassersportzentrum im Jahr 2019 für 5,5 Millionen Euro. Für die Jahre 2021 bis 2025 verzeichnete die Verwaltung die Vergabe des Neubaus der Dreifach-Sporthalle Marinestraße im Jahr 2023 mit 10,2 Millionen Euro sowie der Kita Villa Kunterbunt im Jahr 2024 mit einem Volumen von 4,3 Millionen Euro.
Als Entscheidungskriterien für die Vergabe an Generalunternehmer führt die Verwaltung wirtschaftliche Vorteile bei standardisierten Gebäudetypologien an. Durch die Bündelung der Leistungen lassen sich Abstimmungsprozesse zwischen den Gewerken reduzieren und Kostenrisiken senken. Zudem wird ein zeitlicher Vorteil durch die Reduzierung der Ausschreibungsprozesse genannt, da statt vieler Einzelgewerke nur eine Leistung ausgeschrieben werden muss. Die aktuellen Ausschreibungen erfolgen EU-weit über das Deutsche Vergabeportal, wobei sich geeignete Unternehmen bewerben können und bei Eignung zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
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