Geduldete, asylberechtigte, studierende und beruflich orientierte Ausländer in Hamm
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat eine Stellungnahme zur Anfrage der AfD-Fraktion bezüglich der Anzahl und Entwicklung verschiedener ausländischer Personengruppen in Hamm vorgelegt. Aktuell leben in der Stadt 119 Personen mit Duldung, 243 Personen mit Aufenthaltsgestattung sowie 487 Studierende und 831 beruflich orientierte Ausländer. Die Herkunftsländer werden statistisch nicht erfasst. Im Zeitraum von 2020 bis 2024 sank die Zahl der Duldungen von 194 auf 119, während die Gruppe der Aufenthaltsgestattung laut Entwicklungstabelle zwischen 108 und 332 Personen schwankte.
Gründe für eine Duldung sind unter anderem fehlende Reisedokumente, medizinische Gründe, familiäre Bindungen oder die Vorbereitung einer freiwilligen Ausreise. Informationen zu Straftaten werden nicht von der Stadt, sondern durch die Kriminalstatistik des Landes Nordrhein-Westfalen erfasst. Für die Unterbringung in Abschiebehaft kommen Einrichtungen in Büren und Ingelheim zum Einsatz; zudem wurden für den Zeitraum 2020 bis 2024 Abschiebungen verschiedener Nationalitäten dokumentiert.
Die Stadt bezuschusst das Projekt „meine Heimat-meine Zukunft“ des DRK mit jährlich 50.000 Euro. Die monatlichen Kosten pro geduldeter Person belaufen sich auf 369,71 Euro; die Gesamtkosten für das Jahr 2024 liegen bislang bei 296.877 Euro. Zudem leben 1.318 Personen mit Aufenthaltstiteln zum Studium oder zur Erwerbstätigkeit in Hamm, wobei eine detaillierte Auswertung der Berufe oder Studienfächer über die Datenbank nicht möglich ist.
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