Entwicklungsstand CreativRevier Heinrich Robert
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat zur Anfrage der CDU-Fraktion zum Entwicklungsstand des CreativReviers Heinrich Robert Stellung genommen. Die städtebaulichen Verträge für die Bebauungspläne zur Nachnutzung des Bergwerks Heinrich Robert I bis IV konnten noch nicht abgeschlossen werden, da Abstimmungen zu Vertragsformulierungen sowie Fragen zum Waldausgleich mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW noch ausstehen. Erst nach Klärung dieser Punkte sollen die Verträge finalisiert und die Bebauungspläne rechtskräftig werden. Bezüglich der Beleuchtung der Zuwegungen wies die Verwaltung darauf hin, dass das Gelände nicht in städtischem Besitz ist. Die Verantwortung für die Infrastruktur liegt bei den privaten Flächeneigentümern. Voraussetzung für eine kommunale Übernahme öffentlicher Verkehrsflächen sind zudem die Entlassung der Flächen aus der Bergaufsicht sowie die Umsetzung von Erschließungsverträgen.
Trotz der noch nicht rechtskräftigen Bebauungspläne findet bereits eine Nutzung der alten Zechengebäude statt. Die Caritas betreibt dort eine Jugendwerkstatt. Zudem sind ein Café, ein Studio für Pole-Dance und Pilates, ein Fotostudio, eine Werkstatt für Malerei sowie eine Tischlerei ansässig. Mit der Eröffnung von Attraktionen wie einem Laser-Tag und einem Abenteuerraum wurde das Angebot im Bereich der Freizeitwirtschaft erweitert. Über 20 Veranstalter der Tempelmann-Gruppe nutzen das Gelände zudem für kulturelle Events. In Bezug auf die Rückbauarbeiten der RAG teilte die Verwaltung mit, dass die Arbeiten nach dem Brand des Kühlturms wieder aufgenommen wurden und keine nennenswerten Verzögerungen beim Gesamtmaßnahme zu erwarten sind.
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