Reaktivierung Rangierbahnhof – Sachstand und weiteres Vorgehen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage MI-277/2024 informiert über den aktuellen Sachstand zur Reaktivierung des ehemaligen Rangierbahnhofs Hamm als trimodaler Güterverkehrsstandort. Das Projekt mit einem geplanten Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro verfolgt das Ziel, den Anteil des Schienengüterverkehrs bis zum Jahr 2030 auf mindestens 25 Prozent zu erhöhen. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Multi-Hub Westfalen (MHW) auf der Südfläche, für den eine Bundesförderung von bis zu 80 Prozent der Kosten möglich ist. Die Finanzierung der Entwicklungsagentur für nachhaltigen Güterverkehr verzögert sich aufgrund administrativer Hürden; der operative Start wird für das vierte Quartal 2024 erwartet.
Die infrastrukturelle Erschließung des MHW ist in einem gestuften Modell vorgesehen. Die erste Stufe umfasst die K35n mit einer Länge von etwa einem Kilometer als Ersatz für die Weetfelder Straße, um die B63n mit dem CreativRevier Heinrich Robert zu verbinden. Die Kosten belaufen sich auf circa 10 Millionen Euro, wobei 75 Prozent über das Land Nordrhein-Westfalen refinanzierbar sind. Die zweite Stufe betrifft die B63n, wobei für den Südabschnitt ein Planfeststellungsbeschluss für 2030 und eine Verkehrsfreigabe für 2038 angestrebt werden. Der Nordabschnitt sieht einen Beschluss für 2032 und eine Freigabe für 2039 vor.
Zudem umfasst die Planung die Untersuchung von Standorten für ein Lokodrom sowie die Integration einer Ausbildungswerkstatt. Im Fokus stehen Innovationen wie Automatisierung, Elektromobilität und Wasserstoff. Die Realisierung des MHW ist für das Ende der zweiten Hälfte des Jahrzehnts geplant und ist von der Förderung durch Bund und Land abhängig.
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- 01.10.2024kein Ergebnis hinterlegt
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