Verstetigung des mobilen medizinischen Dienstes zur Versorgung von Wohnungslosen
✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Soziales und Gesundheit berät über die Verstetigung des mobilen medizinischen Dienstes zur Versorgung wohnungsloser Menschen in Hamm. Seit etwa zwei Jahren leisten medizinische Fachkräfte ehrenamtliche Arbeit im Rahmen des Arbeitskreises für Jugendhilfe e.V., um die medizinische Versorgung von wohnungslosen oder nicht krankenversicherten Personen zu unterstützen. Die Sprechstunden finden an verschiedenen Standorten statt, unter anderem in der Brüderstraße sowie in der Notschlafstelle der Stadt Hamm. Derzeit werden die benötigten Materialien durch Spenden finanziert, wobei Verordnungen und Überweisungen auf private Rezepte beschränkt sind.
Die Verwaltung soll die notwendigen Schritte einleiten, um den Dienst durch den Beitritt zu einer Rahmenvereinbarung zur medizinischen Versorgung wohnungsloser Menschen dauerhaft zu etablieren. Eine solche Finanzierung würde die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, die Krankenkassen und die Stadt Hamm beinhalten. Der städtische Kostenanteil berechnet sich aus einem Teil der Behandlungspauschale pro Patient im Quartal. Basierend auf dem aktuellen Patientenaufkommen von bis zu 110 Personen pro Quartal belaufen sich die jährlichen Aufwendungen für die Stadt Hamm auf maximal 25.740 Euro. Die Umsetzung des Vorhabens steht unter dem Vorbehalt der gesicherten Finanzierung sowie der anstehenden Entscheidungen zur Budgetverteilung durch die Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe.
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Beratungsfolge
- 17.06.2024kein Ergebnis hinterlegt