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Antrag

Verbot frauenfeindlicher Werbung

0551/23_AT

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein Ergebnis notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Mit dem Antrag 0551/23_AT fordert ein Mitglied der Ratsgruppe Die Linke den Ausschuss für Gleichstellung und Vielfalt dazu auf, die Einhaltung des im Juli 2019 beschlossenen Verbots diskriminierender, frauenfeindlicher und sexistischer Außenwerbung auf städtischen Flächen sicherzustellen. Der Beschluss sieht vor, entsprechende Zusatzklauseln in die Verträge zur Vergabe an private Anbieter aufzunehmen.

Der Antrag bezieht sich auf eine aktuelle Werbekampagne der Stadtwerke Hamm für ein 90-Minuten-Ticket, die unter dem Slogan „unschlagbar günstig“ mittels einer sexualisierten Darstellung von Frauen wirbt. Laut Antrag wird die Kampagne sowohl in Form von Flyern als auch großformatig in Bussen eingesetzt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hamm das Motiv bereits moniert hat und seitens der Stadtwerke eine Änderung zugesagt wurde, die Werbemittel jedoch weiterhin im öffentlichen Raum präsent sind.

Die Antragstellerin fordert den Ausschuss auf, die Verwaltung anzuweisen, das bestehende Verbot in allen Ämtern erneut bekannt zu machen und die Umsetzung des Beschlusses gegenüber den städtischen Tochterunternehmen einzufordern. Zudem wird ein sofortiger Stopp der genannten Werbekampagne sowie die Vorlage einer Stellungnahme der Stadtwerke zum Vorgang bei der nächsten Ausschusssitzung beantragt.

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