Öffentlichkeitskampagne „Anonyme Spurensicherung“ (ASS)
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Ratsfraktion hat im Rat der Stadt Hamm einen Antrag mit der Nummer 0415/22 gestellt, der eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zur anonymen Spurensicherung sowie den Aufbau einer lokalen Kooperation vorsieht. Ziel des Antrags ist es, die Bekanntheit der Möglichkeit zu erhöhen, nach Erlebnissen sexualisierter Gewalt gynäkologische Untersuchungen durchführen zu lassen, bei denen Verletzungen dokumentiert und DNA-Spuren für bis zu zehn Jahre gesichert werden können, ohne dass vorab eine polizeiliche Strafanzeige erstattet werden muss.
Der Antrag führt aus, dass die bestehenden Möglichkeiten der Spurensicherung in den Kliniken der Stadt Hamm derzeit auf den Internetseiten der Stadt, der Polizei und der Krankenhäuser nicht explizit aufgeführt sind. Zur Information der Betroffenen werden Maßnahmen wie Plakate, Flyer in verschiedenen Sprachen, Radiospots, Buswerbung sowie Präsenz in sozialen Netzwerken vorgeschlagen.
Darüber hinaus beantragt die Fraktion, eine örtliche Kooperation zur anonymen Spurensicherung aufzubauen, die beispielsweise als Arbeitsgruppe des Runden Tisches gegen Häusliche Gewalt fungieren könnte. In diese Kooperation sollen neben den bereits am Runden Tisch beteiligten Akteuren, wie der Gleichstellungsstelle, dem Frauenhaus, dem Jugendamt, dem Gesundheitsamt, der Polizei und der Staatsanwaltschaft, auch die Kliniken der Stadt Hamm sowie ein rechtsmedizinisches Institut einbezogen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass für solche Kooperationen und die damit verbundene Öffentlichkeitsarbeit Fördergelder des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen beantragt werden können.
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Beratungsfolge
- 29.03.2022kein Ergebnis hinterlegt
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