Erstellung einer Gemeinwohlökonomiebilanz
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat im Rat einen Antrag mit der Nummer 0409/22_AT zur Erstellung einer Gemeinwohlökonomiebilanz gestellt. Der Antrag sieht vor, dass der Rat feststellt, städtische Unternehmen trage eine besondere Verantwortung für das Gemeinwohl und nehme neben dem wirtschaftlichen Nutzen eine Vorbildfunktion für eine nachhaltige Wirtschaftsweise ein.
Im Rahmen eines geplanten Pilotprojekts fordert die Fraktion die Stadtwerke Hamm als städtische Tochtergesellschaft auf, eine unabhängig auditierte Gemeinwohl-Bilanz nach den Grundsätzen der Gemeinwohl-Ökonomie zu erstellen. Ziel ist es, neben der klassischen Finanzbilanz auch gesellschaftliche Nutzwertfaktoren wie das Beschaffungsmanagement, Vergabestandards, Geschlechterdemokratie sowie die Reduktion ökologischer Auswirkungen messbar und vergleichbar zu machen.
Die Verwaltung wird beauftragt, den Beteiligungsbericht um entsprechende Kennzahlen zu ergänzen, wobei das beteiligte Unternehmen die Gemeinwohl-Bilanz erstmals für das Wirtschaftsjahr 2023 im Beteiligungsbericht 2023/2024 ausweisen soll. Das Projekt soll anschließend evaluiert werden, um eine mögliche Ausweitung auf weitere Unternehmen des Konzerns Stadt zu prüfen.
Die Begründung des Antrags führt an, dass die Ausweisung ethischen Engagements im Wettbewerb um Aufträge und Mitarbeitende an Bedeutung gewinne. Da städtische Unternehmen bereits durch die Gemeindeordnung über den rein wirtschaftlichen Nutzen hinaus verpflichtet seien, sollen durch die neue Bilanzierung auch soziale und ökologische Faktoren in die Unternehmensbewertung einfließen.
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Beratungsfolge
- 29.03.2022kein Ergebnis hinterlegt
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