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Mitteilungsvorlage

Planfeststellungsverfahren zum sechsstreifigen Ausbau der A 1 Sachstand zum aktuellen Deckblatt I

0184/23_MV 19.09.2023

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung der Stadt Hamm hat im Rahmen der Mitteilungsvorlage 0184/23_MV über den aktuellen Sachstand zum Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der A 1 zwischen Münster-Süd und dem Kamener Kreuz informiert. Das Projekt umfasst den Bauabschnitt von der Anschlussstelle Hamm-Bockum/Werne bis zum Kamener Kreuz und beinhaltet den Neubau von Brückenbauwerken sowie die Verwendung von offenporigem Asphalt zur Lärmminderung.

Die Autobahn GmbH des Bundes führt derzeit ein Deckblattverfahren durch, um geringfügige Planänderungen aufgrund von Einwendungen umzusetzen. Zu diesen Änderungen gehören die Verlegung der Salzhalle auf den Rastplatz Overberger Busch, die Anpassung der Planung für den vorzeitigen Bau kritischer Bauwerke sowie Überarbeitungen im Bereich der Wassertechnik, der Landschaftspflege und des Klimaschutzes.

Die Stadt Hamm vertritt in diesem Verfahren zentrale Forderungen, die bereits im Dezember 2019 vom Hauptausschuss beschlossen wurden. Dazu zählen die Verlängerung der Lärmschutzwand in Richtung Sandbochum, eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 130 km/h sowie die Berücksichtigung von Artenschutz, Boden- und Denkmalschutz. Die aktuellen Planunterlagen wurden im Zeitraum vom 7. Mai bis zum 7. Juni 2023 öffentlich ausgelegt, wobei weder von Bürgern noch von Verbänden oder der Fachverwaltung zusätzliche Einwendungen eingereicht wurden. Eine abschließende Entscheidung über die Forderungen der Stadt wird im Rahmen des Planfeststellungsbeschlusses erwartet.

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