Reaktivierung von Niedermooren
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Hamm prüft im Rahmen des kommunalen Klimaschutzplans 2020–2025 die Reaktivierung von vier trockengelegten Niedermooren im Stadtgebiet. Das Projekt, welches durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert wird, zielt darauf ab, die ursprünglichen ökologischen Funktionen der Böden wiederherzustellen, um die Speicherung von Kohlenstoff zu fördern und die Freisetzung von Treibhausgasen zu verhindern.
Die potenziellen Standorte befinden sich in den Stadtbezirken Hamm-Herringen, Hamm-Pelkum und Hamm-Uentrop. Eine bodenkundliche Kartierung durch den Geologischen Dienst NRW hat ergeben, dass alle vier Gebiete grundsätzlich für eine Reaktivierung infrage kommen. Dabei weisen zwei Standorte aufgrund vorhandener Anmoor- und Niedermoorgleye ein größeres Potenzial auf als die anderen beiden Flächen, auf denen lediglich (Nass-)Gleye mit geringeren Humusgehalten verzeichnet wurden.
Aktuell findet eine umfassende hydrologische und hydrogeologische Erfassung des Wasserhaushalts statt. Hierzu wurden Dauermessstellen eingerichtet, um den Jahresverlauf des Grundwassers sowie die Zu- und Abflüsse zu dokumentieren. Diese Daten dienen als Grundlage für Maßnahmen zur Wiedervernässung, wie etwa die Verschließung von Vorflutern oder den Abbau von Entwässerungsdrainagen. Parallel dazu werden vegetationskundliche Untersuchungen durchgeführt, um die vorhandenen Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften der Standorte zu erfassen.
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Beratungsfolge
- 22.06.2021kein Ergebnis hinterlegt
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