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Stlgnahme

Anfrage zum Antrag Nr. 0329/21 mit Stellungnahme Nr. 0338/22 Errichtung einer Stele zur Stadtgeschichte zum Thema „Jüdisches Leben in Bockum-Hövel“ an der St. Stephanus-Kirche in Bockum

0840/23_ST 21.02.2024

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung hat in einer Stellungnahme zur Anfrage der CDU-Bezirksfraktion Bockum-Hövel den aktuellen Stand zur Errichtung einer Gedenkstele zum Thema „Jüdisches Leben in Bockum-Hövel“ an der St. Stephanus-Kirche dargelegt. Die Verwaltung befürwortet das Vorhaben ausdrücklich.

Hinsichtlich der wissenschaftlichen Recherche führt die Verwaltung aus, dass das Thema über die bereits aufgearbeiteten Biografien der Familien Bock und Gobas hinaus noch weitgehend unerforscht ist. Für eine umfassende Darstellung der jüdischen Geschichte in Bockum und Hövel, die erst ab dem 19. Jahrhundert dokumentierbar ist, seien tiefergehende Quellenstudien, etwa in den Zivilstandsregistern im Landesarchiv NRW, erforderlich. Eine Schwierigkeit stellt der Mangel an Bildmaterial dar, da bisher keine Personen- oder Familienfotos bekannt sind.

Der Kontakt zur Stolperstein AG, der aufgrund eines Leitungswechsels im Stadtarchiv vorübergehend unterbrochen war, soll im Zuge der inhaltlichen Bearbeitung wiederaufgenommen werden, um bisherige Forschungsergebnisse abzugleichen. Die Realisierung der Stele wird für das Jahr 2024 in Aussicht gestellt. Die Finanzierung ist durch ein fest geplantes Kontingent von 15 Steelen bis zum Jahr 2026 gesichert. Für weitere Projekte, wie etwa zum Thema St. Pankratius-Kirche, können Anregungen erst nach Abschluss dieses Kontingents nach 2026 berücksichtigt werden, da die jährliche Kapazität der Projektgruppe auf drei bis vier Steelen begrenzt ist.

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