Dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm zur dezentralen Unterbringung von Geflüchteten Stellung bezogen. Die Verwaltung bestätigt, dass die Unterbringung nach dem vom Rat beschlossenen Konzept erfolgt, welches unter bestimmten Voraussetzungen auch eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen als Teil des täglichen Geschäfts vorsieht.
Hinsichtlich der Entwicklung der Zahlen wurden Personen im laufenden Asylverfahren sowie Geduldete berücksichtigt. Die Anzahl der Personen stieg von 348 am 31.12.2015 auf 474 zum Stichtag 13.11.2023 an. Zu diesem Stichtag gehörten die Staatsangehörigkeiten aus Syrien (17 %), dem Irak (17 %), der Türkei (14 %), Afghanistan (10 %) und Aserbaidschan (6 %) zu den größten Gruppen. Neun Personen konnten keiner Nation zugeordnet werden. Die Verteilung auf die Postleitzahlgebiete zeigt für den Bereich 59071 mit 37 % den höchsten Anteil.
Im Bereich Schule und Bildung werden Programme wie der Laien-Sprachmittlerpool, das „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ sowie das Förderprogramm „KOMM AN NRW“ aufgeführt. Zudem existieren das Integrationslotsen-Projekt in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz sowie verschiedene Sprachkurse und Kita-Angebote. Im Sportbereich wird das Projekt „Integration durch Sport“ des StadtSportbundes Hamm genannt. Eine spezifische Zahl zu Zuweisungen über das Aktionsbündnis „Sicherer Hafen“ liegt nicht vor. Eine Auswertung der Anzahl der seit 2015 in der Stadt verbleibenden Personen ist laut Verwaltung technisch und datenschutzrechtlich nicht möglich, da kein statistisches Merkmal „Flüchtling“ existiert.
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- 12.12.2023kein Ergebnis hinterlegt