Herausforderungen der Gymnasien auf die geplante G9-Umstellung
✦ KI-Zusammenfassung
Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm hat mit der Anfrage Nr. 0515/23 Informationen zum aktuellen Stand der geplanten Umstellung der Gymnasien in Hamm auf die neunjährige Schulzeit (G9) angefordert. Die Anfrage thematisiert die voraussichtliche Umsetzung im Schuljahr 2026/27 und bezieht sich auf die Notwendigkeit, frühzeitig über Herausforderungen, den Raumbedarf, bauliche Anpassungen sowie die finanzielle Situation zu informieren. Im Fokus der Fragen stehen unter anderem die Entwicklung des Raumbedarfs seit 2018, die Planung von Erweiterungen an Schulgebäuden, die Kostenprognosen für mögliche bauliche Maßnahmen sowie die Frage, inwieweit die Kosten durch das Land Nordrhein-Westfalen getragen werden. Zudem wurden Aspekte wie der Schulentwicklungsplan, der Lehrermangel und die Auswirkungen auf die Inklusion erfragt.
Die Verwaltung nimmt dazu Stellung, dass die Umstellung sowohl innere als auch äußere Schulangelegenheiten betrifft, sich die Antwort jedoch auf den Zuständigkeitsbereich der äußeren Schulangelegenheiten, insbesondere die räumlichen Ressourcen, beschränkt. Während im Schulentwicklungsplan 2017 kein akuter Handlungsbedarf festgestellt wurde, sieht der aktuelle Schulentwicklungsplan für weiterführende Schulen eine Neubewertung der Bestände und Bedarfe der Gymnasien vor der Rückkehr zu G9 vor. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden im Jahr 2024 erwartet, woraus sich mögliche bauliche Maßnahmen ableiten werden. Eine Bezifferung der Kosten für diese Maßnahmen ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Über das Belastungsausgleichgesetz wurden der Stadt Hamm für die Jahre 2022 bis 2024 insgesamt rund 2,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt; die Zuweisungen für die Jahre 2025 und 2026 sind noch nicht bekannt.
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