Wasserbewusste Stadtplanung, Fritz-Husemann-Straße 22 bis 61
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Bezirksfraktion Hamm-Herringen hat eine Anfrage zur wasserbewussten Stadtplanung in der Fritz-Husemann-Straße gestellt. Im Fokus stehen die Versiegelung der Flächen zwischen den Hausnummern 22 und 63, die bei Starkregen zu Rückstau und Kellerüberflutungen führt, sowie der Zustand der vorhandenen Hochbeete und die Hitzeentwicklung im Straßenraum. Die Fraktion erkundigte sich nach der Möglichkeit, durch den Rückbau der Hochbeete und die Einrichtung von Baumrigolen oder Versickerungsflächen Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung umzusetzen und ob hierfür Förderungen über das Projekt „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ (KRiS) in Anspruch genommen werden können.
Die Verwaltung erklärte, dass ein Rückbau der Hochbeete und die Pflanzung von Gehölzen in Baumscheiben mit Rigolen technisch denkbar sei, jedoch vorab die technische Umsetzbarkeit hinsichtlich Leitungstrassen und Bodenbeschaffenheit geprüft werden müsse. Eine Berechnung der Rückhaltepotenziale wäre im Rahmen eines Entwässerungskonzeptes erforderlich.
Hinsichtlich der Förderung durch das KRiS-Programm wies die Verwaltung darauf hin, dass Machbarkeitsstudien zwar grundsätzlich förderfähig sind, die spezifische Fläche der Fritz-Husemann-Straße jedoch die erforderlichen Kriterien für einen sogenannten Betrachtungsraum nicht erfüllt. Für eine Förderung müssten Flächen innerhalb eines Gebiets von mindestens fünf Hektar eine 25-prozentige Abkopplung von der Mischkanalisation erreichen. Zudem seien nur Flächen förderfähig, die erst nach 1996 an die Kanalisation angeschlossen wurden. Weitere Förderprogramme für eine solche Studie seien der Verwaltung aktuell nicht bekannt.
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