Krebsansiedlung an der Johannes-Rau-Straße
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Bezirksfraktion Hamm-Herringen hat im Rahmen einer Anfrage Informationen zur geplanten Finanzierung einer Maßnahme zur Krebsansiedlung an der Johannes-Rau-Straße angefordert. Gegenstand der Anfrage ist die Frage, ob der NABU und der Sportfischerverein Hamm e.V. die Vernässung einer Brachfläche aus dem Bezirksbudget finanzieren sollen, sowie die Klärung des Standorts und möglicher alternativer Fördermöglichkeiten.
Die Verwaltung erläutert dazu, dass der Sportfischerverein Hamm e.V. und der NABU Stadtverband Hamm ein gemeinsames Projekt zur Optimierung eines Teiches westlich der Johannes-Rau-Straße, gegenüber der Kläranlage an der Alten Lünener Straße, entwickelt haben. Durch Teilentschlammungen und Vertiefungen soll die Ansiedlung von heimischen Edelkrebsen ermöglicht werden, die aufgrund der Krebspest durch den Amerikanischen Krebs bedroht sind. Eine zusätzliche Vernässung der südlich angrenzenden, städtischen Grünlandfläche zur Erhöhung der ökologischen Wertigkeit wird in diesem Zusammenhang in Betracht gezogen. Der Wasserstand in diesem Bereich wird durch das Pumpwerk an der Johannes-Rau-Straße reguliert.
Der betroffene Teich umfasst eine Fläche von etwa 3.500 Quadratmetern und liegt etwa 60 Meter von der Straße entfernt. Das Umweltamt hat einer Besatzmaßnahme mit Edelkrebsen gemäß Bundesnaturschutzgesetz bereits grundsätzlich zugestimmt. Die technische Machbarkeit der geplanten Vernässung der Grünlandfläche wird derzeit noch geprüft.
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Beratungsfolge
- 24.11.2022kein Ergebnis hinterlegt
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