Auswirkungen des Förderstopps für SprachKitas
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hamm hat eine Anfrage zur Situation der Sprach-Kitas nach dem angekündigten Förderstopp des Bundesprogramms gestellt. Die Fraktion erkundigte sich nach den finanziellen und personellen Auswirkungen auf die betroffenen Einrichtungen in Hamm, der Anzahl der geförderten Kinder sowie nach den Maßnahmen der Stadtverwaltung zur Sicherung der Fortführung der Förderung.
Die Verwaltung teilte mit, dass eine detaillierte Bewertung der Auswirkungen auf Finanzen, Personal und Kinderzahlen nicht möglich sei, da durch die fehlende kommunale Projektsteuerung keine entsprechenden Daten vorliegen. Das Bundesprogramm wurde in Hamm nach 2016 von zwölf Kitas genutzt, wobei die inhaltliche und administrative Steuerung ohne Einbeziehung der Kommune erfolgte.
Die Stadtverwaltung gab an, über den Städtebund NRW sowie im Kontakt mit einem örtlichen Bundestagsabgeordneten die Fortführung des Programms in den Haushaltsberatungen des Deutschen Bundestages eingefordert zu haben.
Unabhängig von der Kürzung der Bundesmittel bleibt die Grundinfrastruktur der Sprachförderung in den Kitas bestehen. Durch die Neufassung des Kinderbildungsgesetzes NRW ist die alltagsintegrierte Sprachbildung als verbindlicher Bestandteil verankert. Die landesgesetzliche „plusKITA“-Förderung, die Einrichtungen mit besonderem Unterstützungsbedarf unterstützt, ist weiterhin sichergestellt. In Hamm konnten bislang 39 Kitas als „plusKITA“ anerkannt werden. Die jährliche Förderung in Höhe von 1,17 Millionen Euro bleibt bestehen.
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Beratungsfolge
- 27.09.2022kein Ergebnis hinterlegt
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