Zukunft der Gasversorgung in Hamm
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Ratsfraktion hat im Rahmen einer Anfrage vom 13. Juni 2022 Fragen zur zukünftigen Gasversorgung in Hamm an den Oberbürgermeister gerichtet. Hintergrund der Anfrage sind die Pläne der Bundesregierung, die Gasversorgung bis spätestens 2045 zu beenden und die bestehende Gasinfrastruktur zu entwidmen. Die Fraktion thematisiert dabei die potenziellen Folgen für Kommunen, Stadtwerke und Endverbraucher, insbesondere im Hinblick auf den möglichen Wertverlust von Leitungen, den Wegfall von Einnahmen aus Konzessionen sowie die Auswirkungen auf die Gaspreise und die Versorgungssicherheit. Die Anfrage fordert zudem die Prüfung technologischer Alternativen wie Wasserstoff, Biogas oder grünes Gas, um die bestehende Infrastruktur zu erhalten.
Konkret werden sechs Punkte zur Beantwortung vorgelegt. Die Fraktion bittet um Informationen darüber, wie viele Haushalte und Personen in Hamm von einer Abschaltung des Gasnetzes betroffen wären und welche finanziellen Auswirkungen dies für die Stadt sowie die Stadtwerke Hamm GmbH hätte. Zudem wird nach der voraussichtlichen Entwicklung der Gaspreise bei notwendigen Abschreibungen, nach möglichen alternativen Versorgungsformen bis 2045 sowie nach den zu erwartenden Auswirkungen auf die Einnahmen der Stadt und die Bilanz der Stadtwerke gefragt.
Die Verwaltung hat die Anfrage an die Stadtwerke Hamm GmbH weitergeleitet. Aufgrund der aktuellen Lage im Energiesektor wird eine umfassende Stellungnahme für die nächste Ratssitzung vorbereitet.
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Beratungsfolge
- 21.06.2022kein Ergebnis hinterlegt
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