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Stlgnahme

Errichtung einer Stele zur Stadtgeschichte zum Thema „Jüdisches Leben in Bockum-Hövel“ an der St. Stephanus-Kirche in Bockum

0338/22_ST

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein Ergebnis notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die CDU-Bezirksfraktion Bockum-Hövel hat mit dem Antrag Nr. 0329/21 die Errichtung einer Geschichtsstelle an der St. Stephanus-Kirche beantragt. Ziel der Stele soll es sein, das Thema „Jüdisches Leben in Bockum-Hövel“ zu würdigen. Als historischer Hintergrund wird auf ein ehemaliges Judenhaus verwiesen, das sich ab dem Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts an der Adresse Bockum Nr. 41 befand und im Zuge von Bauarbeiten an der Kirche sowie der Straßenführung im Jahr 1906 verlegt und 1993 abgerissen wurde. Zur Umsetzung der wissenschaftlichen Recherche regt die Fraktion eine Zusammenarbeit zwischen dem Stadtarchiv, der Stolpersteine AG sowie dem Galilei-Gymnasium an. Für die Finanzierung wird die Nutzung nicht verausgabter Mittel aus dem Bezirksbudget vorgeschlagen.

Die Verwaltung unterstützt das Vorhaben in der vorliegenden Stellungnahme. Die Projektgruppe „Stelen zur Stadtgeschichte“, bestehend aus dem Stadtarchiv und dem Stadtplanungsamt, befürwortet die Aufstellung einer Stele am Standort des ehemaligen Judenhauses. Als Zeitpunkt für die Errichtung wird das Jahr 2023 vorgeschlagen, um an die Emigration jüdischer Familien vor 90 Jahren zu erinnern. Aufgrund der aktuellen Personal- und Finanzsituation wird jedoch darauf hingewiesen, dass im Jahr 2023 keine zwei Stelen im Stadtbezirk Hamm-Bockum-Hövel realisiert werden können. In der Folge muss die bereits für 2023 geplante Stele zur St. Pankratius-Kirche auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

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