Energiearmut
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Hamm hat in einer Stellungnahme zur Anfrage der Ratsgruppe Die Linke Informationen zur Entwicklung der Energiepreise und zur Kundensituation bei den Stadtwerken Hamm vorgelegt. Im Jahr 2021 gewannen die Stadtwerke durch Insolvenzen anderer Anbieter etwa 530 Strom- und 360 Erdgaskunden zurück. Diese Kunden wurden direkt mit Grundversorgungsverträgen angemeldet, wobei sich die Tarife der Grundversorgung preislich nicht von der Ersatzversorgung unterscheiden.
Hinsichtlich der Preisentwicklung gab die Verwaltung an, dass zum 1. April 2021 Preisanpassungen von 5,6 % bei Strom und 10,9 % bei Erdgas erfolgten. Für den 1. April 2022 sei eine Preisanhebung bei Erdgas um 23,8 % erforderlich. Als Ursachen für die Marktentwicklung werden die schnelle konjunkturelle Erholung nach den Lockdowns, steigende Energiebedarfe, der Ausstieg aus Kohle- und Kernkraftwerken sowie die Kosten für CO2-Zertifikate und die Situation im Ukraine-Krieg genannt. Die Stadtwerke mussten Energie zu teilweise deutlich höheren Preisen am Markt nachkaufen. Eine Weitergabe dieser gestiegenen Beschaffungskosten an die Kunden kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Bezüglich der Beratung von Leistungsbeziegern des Jobcenters Hamm wird erläutert, dass eine Kooperation mit dem Katholischen Sozialdienst Hamm besteht. Im Rahmen von Stromspar-Checks werden Kunden auf Energieeinsparungen hingewiesen, wobei ein Anbieterwechsel nicht zwingend empfohlen wird. Es wird eher ein Tarifwechsel innerhalb des Angebots der Stadtwerke thematisiert, da das Unternehmen bei Zahlungsschwierigkeiten eine Gesprächsbereitschaft zeigt.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 215 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.
Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert
Beratungsfolge
- 29.03.2022kein Ergebnis hinterlegt
Verwandte Vorlagen