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Stlgnahme

Anfrage Versorgungssicherheit

0405/22_ST

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein Ergebnis notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Hamm hat im Rahmen einer Anfrage zur Versorgungssicherheit Fragen zur Gasversorgung der Stadt gestellt. Hintergrund der Anfrage sind Berichte über niedrige Füllstände in Gasspeichern sowie die Sorge um die kritische Infrastruktur infolge der Ukraine-Krise. Die Fraktion erkundigte sich zudem nach der langfristigen Gewährleistung der Versorgung, der Existenz von Notfallszenarien sowie der Höhe der Gasreserven der Stadtwerke Hamm.

Die Verwaltung nahm dazu Stellung und erklärte, dass die Stadtwerke Hamm ausreichend Gasmengen am Markt eingekauft haben, um den Bedarf der Kunden für die kommende Zeit zu decken. Ein Einfluss auf Lieferketten oder Engpässe im vorgelagerten Netz besteht jedoch nicht.

Hinsichtlich der Notfallszenarien verwies die Verwaltung auf gesetzliche Regelungen auf EU- und nationaler Ebene sowie auf das Energiewirtschaftsgesetz, welches die Mitwirkungspflichten für lokale Gasnetzbetreiber definiert. Die Stadtwerke Hamm setzen die Leitfäden der Branchenverbände zur Bewältigung von Netzengpässen um. Für den Fall, dass marktbezogene Maßnahmen nicht ausreichen, sind Kriterien für eine Abschaltreihenfolge verschiedener Kundengruppen festgelegt, um im Krisenfall zeitnah reagieren zu können.

Bezüglich der Gasreserven teilte die Verwaltung mit, dass die Stadtwerke Hamm über keine eigenen physikalischen Gasspeicher im Netz verfügen. Eine Speicherung in nennenswertem Umfang sei technisch und wirtschaftlich nur auf Fernleitungsnetzebene oder an zentralen Standorten umsetzbar.

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Dokumente

Beratungsfolge

  • 29.03.2022
    kein Ergebnis hinterlegt

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