Digitalisierung in Hamm – quo vadis?
✦ KI-Zusammenfassung
Die Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm hat über die Digitalisierung in Hamm Fragen zum Stand des Breitbandausbaus sowie zur Ausstattung der Schulen gestellt. Die Verwaltung nimmt dazu Stellung und gibt an, dass der Ausbau der sogenannten „weißen Flecken“ mit Glasfaseranschlüssen zu rund 85 Prozent abgeschlossen sei und planmäßig verläuft. Aktuell können 96 Prozent der Adressen in Hamm mindestens 100 Mbit/s erreichen, während rund 45 Prozent über Gigabitanschlüsse verfügen. Für 370 identifizierte Adressen mit geringer Bandbreite ist ein Anschluss bis Ende Juni 2022 vorgesehen. Langfristig wird eine flächendeckende Versorgung mit mindestens 1 Gbit/s sowie der Übergang zu reinen Glasfaseranschlüssen angestrebt.
Hinsichtlich der schulischen Digitalisierung erläutert die Verwaltung, dass für den Medienentwicklungsplan insgesamt rund 11,8 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Durch zusätzliche kommunale Mittel werden Endgeräte, Software und Support finanziert. Derzeit stehen den Schülerinnen und Schülern insgesamt 9.108 Tablets und 747 Notebooks zur Verfügung, was einer Ausstattung von 1:2 entspricht. Für Lehrkräfte ist eine 1:1-Ausstattung mit Tablets und Notebooks realisiert. Eine vollständige 1:1-Ausstattung für alle Schülerinnen und Schüler sei finanziell nicht darstellbar, da die Kosten auf mindestens 17,6 Millionen Euro geschätzt werden. Die konkrete Ausstattung der Schulen erfolgt bedarfsorientiert nach schulischen Konzepten. Die Beschaffung der Geräte erfolgt über einen Rahmenvertrag mit der Firma Citeq; ein Leasing für städtische Geräte ist nicht vorgesehen.
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Beratungsfolge
- 14.12.2021kein Ergebnis hinterlegt
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