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Stlgnahme

Haldenzeichen auf der Halde Sachsen

0227/21_ST

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein Ergebnis notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hamm-Heessen hat im Rahmen einer Anfrage die Erweiterung der sogenannten Haldenfamilie um ein Haldenzeichen auf der Halde Sachsen angeregt. Ziel ist es, das Konzept der begehbaren Spiralskulpturen aus orangefarbenem Stahl, das bereits an den Standorten Radbod, Schacht Franz Nord, Humbert, Kissinger Höhe und Sundern umgesetzt wurde, auf den Stadtbezirk Heessen auszuweiten. Dabei wurden die Möglichkeit der technischen Umsetzung, die zu erwartenden Kosten, bestehende Fördermöglichkeiten sowie eine potenzielle finanzielle Beteiligung der RAG angefragt.

Die Verwaltung führt dazu aus, dass eine Ausweitung der Haldenzeichen auf weitere Halden im Stadtgebiet grundsätzlich möglich ist, jedoch verschiedene Rahmenbedingungen bestehen. Die Kosten für ein bisheriges Haldenzeichen beliefen sich auf rund 300.000 Euro; unter Berücksichtigung aktueller Kostensteigerungen wird für ein neues Objekt ein Betrag von etwa 375.000 Euro erwartet, wofür derzeit keine Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. Eine Förderung über die Städtebauförderung ist für den Standort Halde Sachsen nicht möglich. Eine Beteiligung der RAG muss geprüft werden, wird jedoch als unwahrscheinlich eingestuft. Zudem ist die Zustimmung des Urhebers der Entwürfe sowie des Eigentümers der Halde, des Regionalverbands Ruhr (RVR), erforderlich. Die Verwaltung weist zudem auf die Notwendigkeit hin, die Statik und den Baugrund zu prüfen sowie die dauerhafte Übernahme der Instandhaltungskosten durch die Stadt Hamm zu berücksichtigen.

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