Lärmbeeinträchtigung durch Kölner Teller am Kreisverkehr Münsterstraße – Warendorfer Straße - Sachsenring
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat in einer Stellungnahme zur Anfrage der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Hamm-Heessen die Hintergründe für die Installation von sogenannten Kölner Tellern am Kreisverkehr Münsterstraße, Warendorfer Straße und Sachsenring erläutert. Die Maßnahme wurde als Reaktion auf eine Unfallhäufung an dieser Stelle durchgeführt. Laut der Verwaltung wurde der Kreisverkehr aufgrund der Unfallzahlen als Unfallschwerpunkt eingestuft, wobei im Jahr 2020 sieben Unfälle verzeichnet wurden. Die Entscheidung zur Installation der Kölner Teller erfolgte durch die Unfallkommission unter Beteiligung der Bezirksregierung.
Anlass für die bauliche Veränderung war die häufige Missachtung des markierten Innenkreises durch Fahrzeuge, die mit hoher Geschwindigkeit den Kreisverkehr durchfahren. Da frühere taktile Markierungen zu schnell verschlissen, wurde die dauerhafte Lösung der Kölner Teller gewählt. Als Alternativen wurden eine Pflasterung mit Naturstein oder ein Betonplateau genannt, welche jedoch ebenfalls Geräusche verursachen und durch die Belastung schwerer Fahrzeuge anfälliger für Schäden sind. Die Verwaltung gab an, dass bei der Abwägung zwischen der Vermeidung von Unfällen und der Geräuschentwicklung die Unfallprävention höher gewichtet wurde. Messungen zur Lärmbelastung wurden nicht durchgeführt. Bezüglich der Lärmbelastung für Anwohner vertritt die Verwaltung die Ansicht, dass unmittelbare Anwohner nicht betroffen seien, da das Überfahren der Kölner Teller durch die korrekte Einhaltung der Fahrspur nicht notwendig sei.
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- 16.11.2021kein Ergebnis hinterlegt
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