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Stlgnahme

„Preisschock“ im Baugewerbe

0228/21_ST

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein Ergebnis notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung hat in einer Stellungnahme auf eine Anfrage der Bezirksvertreter aus der SPD-Bezirksfraktion, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP reagiert, die die Auswirkungen steigender Kosten für Baumaterialien auf das Baugewerbe thematisierte.

Hinsichtlich der Auswirkungen auf private Bauträger liegen der Verwaltung derzeit keine direkten Informationen vor. Es wird jedoch vermutet, dass bereits bestehende Verträge auf Festpreisen basieren, während neue Verträge Preisgleitklauseln enthalten könnten. Bei freifinanzierten Mietwohngebäuden könnten die Kosten durch höhere Anfangsmieten ausgeglichen werden. Bei Holz sei zudem eine Trendwende bei den Preisen erkennbar.

Für den öffentlich geförderten Wohnungsbau wird davon ausgegangen, dass die Förderquoten der vergangenen Jahre aufgrund der Materialverknappung und der Preissteigerungen aktuell nicht erreicht werden können. Die festen Rahmenbedingungen, wie Förderpauschalen pro Quadratmeter, beeinträchtigen die Wirtschaftlichkeit bei steigenden Kosten. Da jedoch ein Betrachtungszeitraum von drei Jahren für die Zielerreichung zugrunde gelegt wird, kann die Quote bei einer Normalisierung der Preise im nächsten Jahr wieder erreicht werden.

Bezüglich zukünftiger Bauvorhaben in Bockum-Hövel, wie etwa auf dem Gelände der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule am Hallohpark, geht die Verwaltung davon aus, dass die Entwicklungen des Jahres 2021 keine Beeinträchtigungen für das Stadtgebiet oder den spezifischen Standort nach sich ziehen. Für das Projekt am Hallohpark hat der Investor die Beantragung öffentlicher Fördermittel für das Jahr 2022 angekündigt.

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