Nutzung der neu erworbenen städtischen Waldfläche (34,6 ha) in Hamm-Uentrop
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Hamm hat in einer Stellungnahme zur Anfrage der CDU-Ratsfraktion Informationen zur künftigen Nutzung der neu erworbenen Waldflächen in Hamm-Uentrop vorgelegt. Bei den betroffenen Flächen handelt es sich um rund 34,6 Hektar Wald, deren Erwerb bereits mit der Zielsetzung verbunden war, diese im Rahmen eines späteren Verfahrens als Naturschutzgebiet zu sichern.
Aktuell existieren noch keine konkreten Planungen oder Abgrenzungsvorschläge für das geplante Schutzgebiet. Die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU Soest) wurde damit beauftragt, den Zustand der Waldflächen im Bereich des Heidemühlschen Holzes zu erfassen, um eine erste Grundlage für die Abgrenzung zu schaffen. Eine forstliche Nutzung soll primär darauf ausgerichtet sein, die ökologischen Werte der Bestände, wie den Anteil an Altholz und die naturnahe Baumarten-Zusammensetzung, zu erhalten und zu entwickeln.
Hinsichtlich der Infrastruktur für die Öffentlichkeit gibt die Verwaltung an, dass derzeit nur einzelne Forstwege vorhanden sind. Ein Ausbau oder eine Neuanlage von Wegen muss unter Berücksungen der naturschutzfachlichen Anforderungen und der potenziellen Störung der Tierwelt geprüft werden.
Zu den Fragen der CO2-Speicherung und der Nutzung von Holz hält die Verwaltung fest, dass für die spezifischen Flächen keine Daten zur genauen Größenordnung der CO2-Freisetzung vorliegen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Ausweisung von Naturschutzgebieten nach Bundesnaturschutzgesetz primär der Erhaltung von Lebensstätten und Arten dient und der Klimaschutz dabei nicht das maßgebliche Kriterium darstellt.
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- 14.09.2021kein Ergebnis hinterlegt
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