Einbürgerungen in der Stadt Hamm
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Hamm hat in einer Stellungnahme zur Anfrage der Ratsgruppe Wählergruppe Pro Hamm Informationen zum Stand der Einbürgerungen vorgelegt. Die Bearbeitungsdauer von Anträgen bis zur Entscheidung oder Aushändigung der Urkunde beträgt derzeit durchschnittlich sechs bis neun Monate. Im Zeitraum von 2016 bis 2020 wurden jährlich zwischen 235 und 374 Einbürgerungen vollzogen, wobei die Zahl im Jahr 2020 mit 321 Personen leicht über dem Durchschnitt der Vorjahre lag. In den letzten fünf Jahren wurden etwa 70 Anträge abgelehnt, wobei die häufigsten Gründe Straftaten über der Bagatellgrenze, der Bezug von SGB II-Leistungen sowie die Nichtaufgabe der bisherigen Staatsangehörigkeit waren.
Als Gründe für die Entwicklung der Zahlen führt die Verwaltung neben den pandemiebedingten Einschränkungen im Jahr 2020 auch ein geringeres Interesse bei Personen, die durch Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit bereits erworben haben, sowie die noch nicht erfüllten Aufenthaltsdauer-Voraussetzungen für viele Geflüchtete an. Aktuell befinden sich 364 Anträge in Bearbeitung. Zur Förderung der Einbürgerungen wird die Kampagne „In Hamm zu Hause – Einbürgerung jetzt!“ fortgeführt, die unter anderem Plakate, Flyer und einen Informationsfilm umfasst. Die Stadt ist zudem Pilotkommune im Projekt „Digitale Einbürgerung“. Für die Zukunft ist die Schaffung einer Personalstelle im Rahmen des kommunalen Integrationsmanagements geplant, um Konzepte zur Gewinnung von Einbürgerungsinteressierten umzusetzen.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 203 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.
Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert
Beratungsfolge
- 29.06.2021kein Ergebnis hinterlegt
Verwandte Vorlagen