Werne-Bockum-Höveler Bahn
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat in einer Stellungnahme zur Anfrage der CDU-Bezirksfraktion Bockum-Hövel die aktuelle Situation und die künftigen Nutzungsperspektiven der zwölf Kilometer langen Werne-Bockum-Höveler Bahn erläutert. Die Anfrage der Fraktion bezog sich auf die Frage, ob Gewerbebetriebe in der Region einen Bahnanschluss planen, ob Gespräche mit der Amprion GmbH über die Zukunft der Trasse stattgefunden haben und ob eine Umnutzung als Radweg möglich wäre.
Hinsichtlich einer möglichen Nutzung als Radweg hält die Verwaltung fest, dass ehemalige Bahntrassen aufgrund ihrer Beschaffenheit grundsätzlich gut für die Nachnutzung als Radwege geeignet sind, da wichtige Siedlungsbereiche angebunden werden könnten. Vorrangig wird jedoch die Suche nach neuen Nutzungsmöglichkeiten für die bestehende Bahninfrastruktur verfolgt, um den Erhalt der Strecke zu gewährleisten. Eine Umnutzung käme erst nach erfolgloser Suche nach alternativen Nutzungen in Betracht.
Ein Gleisanschluss an die Strecke wird als wichtiges Standortkriterium für das Gewerbegebiet Loddenkamp betrachtet, wobei im Rahmen eines laufenden Ansiedlungsvorhabens bereits konkrete Anfragen dazu vorliegen. Zudem ist die Trasse für die Nachnutzung des Kraftwerksstandortes in Werne von Bedeutung. Hierzu plant die Verwaltung Gespräche mit der Wirtschaftsförderung des Kreises Unna sowie mit der Amprion GmbH, die als Betreiberin der Bahn fungiert. Über die weiteren Entwicklungen werden die politischen Gremien informiert.
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Beratungsfolge
- 09.06.2021kein Ergebnis hinterlegt
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