Mobilitätswende braucht (Straßen-)Raum
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU- und SPD-Fraktionen haben im Rat der Stadt Hamm einen Antrag mit der Nummer 1170/20_AT gestellt, der die Neuverteilung des Straßenraums im Rahmen der Mobilitätswende zum Ziel hat. Bezugnehmend auf den kommunalen Klimaaktionsplan 2020–2025 fordern die Fraktionen, die Straßenraumgestaltung und eine zukunftsorientierte Umverteilung von Verkehrsflächen als Kernthema in den kommenden „Masterplan Mobilität“ aufzunehmen.
Der Antrag sieht vor, dass die Verwaltung hierfür ein qualifiziertes Planungsbüro einbindet, um geeignete Straßenräume flächendeckend zu identifizieren. Als ersten Schritt sollen zwei Straßen im Rahmen von Pilotprojekten umgestaltet werden. Zudem soll der Masterplan Standards für die Gestaltung von Straßenquerschnitten und Verkehrsknotenpunkten entwickeln, wobei der Fokus auf der Stärkung und Sicherung des Radverkehrs liegt. Vorgesehen sind dabei Maßnahmen wie die Trennung von Rad-, Auto- und Fußverkehr sowie die Einführung geschützter Fahrradstreifen und farblicher Markierungen.
Ergänzend wird die Verwaltung beauftragt, punktuelle Erhebungen zu den tatsächlichen Nutzungsverhältnissen von Straßenräumen durchzuführen. Ziel ist es, die Frequenzen von Radfahrerinnen, Radfahrern und Fußgängerinnen zu erfassen, um die Auswirkungen von Verkehrsraumveränderungen im Sinne des Modal-Split messbar zu machen und eine Wirkungskontrolle zu ermöglichen.
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Beratungsfolge
- 17.03.2020kein Ergebnis hinterlegt
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